Commerzbank will 100 Investmentbanker loswerden

(Reuters) - Die Commerzbank will sich Insidern zufolge von etwa 100 weiteren Investmentbankern trennen. Die Nachfrage nach Zins- und Währungs-Absicherungen sei angesichts der niedrigen Zinsen und geringen Schwankungen an den Devisenmärkten gesunken, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. 60 bis 70 Arbeitsplätze im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Devisen in Frankfurt sollen durch ein Abfindungsprogramm wegfallen, bei dem die Bank einen schnellen Abschied mit Sonderzahlungen belohnt.

Weitere 30 Stellen müssen in diesem Bereich noch abgebaut werden. Sie sind Teil des großen Kürzungsprogramms, das konzernweit die Streichung von 5200 Stellen vorsah. Allein im Investmentbanking arbeiten bei der Commerzbank 1800 Menschen.

Die Commerzbank wollte sich zu einer konkreten Zahl von Streichungen nicht äußern. Sie erklärte, Mitarbeitern in dem Bereich würden sozialverträgliche, freiwillige Aufhebungsvereinbarungen angeboten. "Dieses Angebot ist Teil regelmäßiger Anpassungen unseres Geschäftsmodells", sagte ein Sprecher. Die Commerzbank reagiere damit auf die Nachfrage und Marktveränderungen. "An den Leistungen für unsere Kunden ändert sich dadurch nichts."

Die Commerzbank hatte im vergangenen Jahr den Produktverkauf und Handel im Zins-Geschäft zusammengelegt. Dadurch hätten sich personelle Einsparungen ergeben, die nun in den Streichungen resultierten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro