Commerzbank-Chef Blessing erwartet Filialsterben in der Branche

Commerzbank-Chef Martin Blessing sagt seiner Branche ein massives Filialsterben voraus. "Im Moment haben wir über alle Bankengruppen hinweg - also Privatbanken, Volksbanken und Sparkassen - noch rund 35.000 Filialen in Deutschland. Davon wird in den nächsten zehn Jahren nach meiner Überzeugung bis zu einem Drittel schließen", sagte Blessing der "Rheinischen Post" (Freitag).


"Auch wenn es weniger Filialen geben wird, bedeutet diese Entwicklung nicht, dass das Filialmodell in Deutschland stirbt", sagte Blessing. Gerade bei persönlicher Beratung zu Geldanlage, Altersvorsorge oder Immobilienfinanzierung bleibe die Geschäftsstelle ein wichtiger Anlaufpunkt für Kunden.

Für die Aktionäre der teilverstaatlichten Commerzbank wird unterdessen die erste Dividende seit 2007 wahrscheinlicher. Blessing bekräftigte in dem Interview: "Für dieses Jahr haben wir wieder eine Ausschüttung geplant, auch wenn man das nach einem halben Jahr natürlich noch mit Vorsicht sagen muss." Nach einem guten ersten Quartal 2015 hatte der Frankfurter Dax-Konzern 57 Millionen Euro für eine mögliche Gewinnausschüttung an die Anteilseigner reserviert.

Wien (APA) - Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) will den Entwurf zum 12-Stunden-Arbeitstag "optimieren". Man könne "gerne" den Begriff Freiwilligkeit ins Gesetz schreiben, sagte er Mittwoch in der "ZiB2". Proteste gegen die neue Arbeitszeitregelung führte er auf "Panikmache" und Fehlinformation zurück - auch die Tatsache, dass der Tiroler FPÖ-Arbeiterkammer-Fraktionschef aus der Partei ausgetreten ist.
 

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Arbeitszeit - Strache will "Freiwilligkeit" ins Gesetz schreiben

Wien (APA/dpa) - Vor dem Treffen der OPEC-Staaten und weiterer wichtiger Förderländer am Freitag und Samstag in Wien erwarten Experten, dass das Kartell den Ölhahn wieder etwas weiter aufdreht. Damit könnte der Ölpreis sinken - oder zumindest nicht noch weiter steigen.
 

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OPEC-Staaten beraten über Anhebung der Ölförderung

Buenos Aires (APA/dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) kann an Argentinien die angekündigte Finanzhilfe von bis zu 50 Mrd. Dollar (gut 43 Mrd. Euro) gewähren. Die Kreditvereinbarung mit einer Laufzeit von drei Jahren sei am Mittwoch vom IWF-Aufsichtsgremium genehmigt worden, teilte der IWF in Washington mit.
 

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IWF-Gremium billigt Milliardenhilfe für Argentinien