Commerzbank-Chef sieht keine rasche Banken-Fusionswelle in Europa

Frankfurt (APA/Reuters) - Commerzbank-Chef Martin Blessing rechnet nicht mit einer raschen Konsolidierung der Bankenlandschaft in Europa. Angesichts der höheren Anforderungen der Regulierer seien die Banken so stark mit sich selbst beschäftigt, dass sie nicht an Übernahmen dächten, sagte Blessing am Donnerstag vor einem Treffen des Internationalen Bankenverbandes IIF in Frankfurt zu Reuters TV.

"Langfristig werden wir Konsolidierung sehen, in verschiedenen Ländern, vielleicht auch grenzüberschreitend", sagte Blessing. "Aber bis der letzte Regulierungsentwurf umgesetzt ist, hat jeder damit zu tun, sich an das System anzupassen. Erwarten Sie also nicht, dass nächste Woche die große Welle losgeht."

Regulierer und Notenbanker hatten der Bankenbranche nach dem Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) im vergangenen Jahr eine stärkere Bereinigung nahegelegt. Doch hat es bisher kaum Fusionen und Übernahmen gegeben. Blessing deutete an, dass die Branche schrumpfen werde. "Insgesamt ist der europäische Bankensektor immer noch sehr groß." Gleichzeitig griffen immer mehr Unternehmen zu Kapitalmarkt-Produkten und machten sich so von den Banken unabhängig.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen