Comcast will "Madagascar"-Studio Dreamworks Animation kaufen

New York - Der US-Kabelgigant Comcast verhandelt laut einem Zeitungsbericht über den Kauf des Trickfilm-Studios Dreamworks Animation. Es gehe um einen Preis von mehr als drei Milliarden Dollar (2,65 Mrd Euro), schrieb das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Mittwoch.

Das Studio steht hinter Kinohits wie "Madagascar", "Shrek" oder "Kung Fu Panda". An der Börse war Dreamworks Animation zuletzt rund 2,3 Milliarden Dollar wert. Ein Deal könne auch noch scheitern, schränkte die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen ein.

Zu Comcast gehört das Hollywood-Studio Universal mit der Animations-Tochter Illumination Entertainment, die zuletzt große Erfolge mit "Ich - Einfach unverbesserlich" und "Minions" landete.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder