Coca-Cola durch Konzernumbau und starken Dollar belastet

Atlanta - Der laufende Konzernumbau hat beim Getränkekonzern Coca-Cola kräftig auf den Gewinn durchgeschlagen. Unter dem Strich rutschte der Überschuss im dritten Quartal auf 1,45 Mrd. US-Dollar (1,4 Mrd. Euro), wie der Konzern am Mittwoch in Atlanta mitteilte. Dies war fast ein Drittel weniger als im Vorjahr. Coca-Cola hatte begonnen, mehrere große Abfüller zusammen zulegen.

Zusätzlicher Druck kam von dem derzeit starken US-Dollar, der bei der Umrechnung in die Heimatwährung die Einnahmen aus Übersee schmälert.

Ohne Sondereinflüsse verdiente Coca-Cola je Aktie 0,51 Dollar, was ein Cent mehr war als Analysten im Schnitt erwartet hatten. Dafür schnitt der Konzern beim Umsatz schlechter ab als erhofft. Dieser verringerte sich um 5 Prozent auf 11,4 Mrd. Dollar.

Der starke Gegenwind von den Währungen werde auch im vierten Quartal Umsatz und Ergebnis schmälern, hieß es. Ohne Währungseffekte dürfte der Gewinn je Aktie im Gesamtjahr aber um 5 Prozent zulegen.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London