Coca-Cola durch Konzernumbau und starken Dollar belastet

Atlanta - Der laufende Konzernumbau hat beim Getränkekonzern Coca-Cola kräftig auf den Gewinn durchgeschlagen. Unter dem Strich rutschte der Überschuss im dritten Quartal auf 1,45 Mrd. US-Dollar (1,4 Mrd. Euro), wie der Konzern am Mittwoch in Atlanta mitteilte. Dies war fast ein Drittel weniger als im Vorjahr. Coca-Cola hatte begonnen, mehrere große Abfüller zusammen zulegen.

Zusätzlicher Druck kam von dem derzeit starken US-Dollar, der bei der Umrechnung in die Heimatwährung die Einnahmen aus Übersee schmälert.

Ohne Sondereinflüsse verdiente Coca-Cola je Aktie 0,51 Dollar, was ein Cent mehr war als Analysten im Schnitt erwartet hatten. Dafür schnitt der Konzern beim Umsatz schlechter ab als erhofft. Dieser verringerte sich um 5 Prozent auf 11,4 Mrd. Dollar.

Der starke Gegenwind von den Währungen werde auch im vierten Quartal Umsatz und Ergebnis schmälern, hieß es. Ohne Währungseffekte dürfte der Gewinn je Aktie im Gesamtjahr aber um 5 Prozent zulegen.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

Newsticker

Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

Newsticker

Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

Newsticker

IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen