Coca-Cola schließt in Deutschland mehrere Standorte

Der Getränkehersteller Coca-Cola schließt im Sommer mehrere Standorte in Deutschland. Davon seien deutschlandweit bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH rund 550 Mitarbeiter betroffen, etwa 320 allein in Bremen, sagte ein Sprecher von Coca-Cola Deutschland am Dienstag.

Der in Österreich tätige Abfüller Coca-Cola Hellenic gehört nicht zur deutschen Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH.

Das deutsche Unternehmen begründete den Schritt mit einer "Straffung des Produktionsnetzwerkes", mit der man auf geänderte Bedingungen am Markt für Erfrischungsgetränke reagiere.

Auch knapp ein halbes Dutzend kleinerer Standorte unter anderem in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern werde nicht weiter betrieben. Zugleich seien zentrale "Versorgungspunkte" geplant, etwa im Großraum Bremen und bei Magdeburg.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kündigte Widerstand an. "Wir können die Entscheidung der Geschäftsführung nicht nachvollziehen. Gewerkschaft NGG und die Coca-Cola-Betriebsräte sind sich einig: Wir werden diese Standorte nicht kampflos aufgegeben", sagte der Gewerkschaftssekretär für die Region Bremen-Weser-Elbe Thorsten Zierdt.

Peking (APA/Reuters) - China will seine Bankenbranche weiter für ausländische Institute öffnen. Sie sollten mehr Spielraum erhalten, sagte der Chef der Bankenaufsicht (CBRC), Guo Shuqing, anlässlich des derzeit in Peking stattfindenden KP-Parteikongresses. Das beträfe unter anderem die Höhe der Anteile, die sie an chinesischen Geldhäusern halten dürften.
 

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China will Ausländern Zugang zum Bankensektor erleichtern

Zürich (APA/Reuters) - Die schweren Wirbelstürme in den USA und der Karibik kommen die Zurich Insurance Group teuer zu stehen. Die Zahlungen für die Schäden durch "Harvey", "Irma" und "Maria" werden nach Abzug der Rückversicherungsdeckung und vor Steuern mit rund 700 Mio. Dollar (595,8 Mio. Euro) zu Buche schlagen, wie der Versicherungskonzern am Donnerstag mitteilte. Nach Steuern dürfte die Belastung etwa 620 Mio. Dollar betragen.
 

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Hurrikan-Serie kostet Versicherer Zurich 700 Mio. Dollar

Wien (APA) - Die scheidende Regierung hinterlässt eine etwas besser als erwartete Budgetbilanz. Das geht aus der Finanzplanung für das kommende Jahr hervor, die Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) nach Brüssel geschickt hat. Das eigentlich im Oktober fällige Jahresbudget 2018 hat Schelling wegen der Neuwahl nicht mehr vorgelegt und stellt den EU-Partnern ein Nachziehen bis spätestens im April in Aussicht.
 

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Budget: Scheidende Regierung hinterlässt geringeres Defizit