Coca-Cola schließt in Deutschland mehrere Standorte

Der Getränkehersteller Coca-Cola schließt im Sommer mehrere Standorte in Deutschland. Davon seien deutschlandweit bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH rund 550 Mitarbeiter betroffen, etwa 320 allein in Bremen, sagte ein Sprecher von Coca-Cola Deutschland am Dienstag.

Der in Österreich tätige Abfüller Coca-Cola Hellenic gehört nicht zur deutschen Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH.

Das deutsche Unternehmen begründete den Schritt mit einer "Straffung des Produktionsnetzwerkes", mit der man auf geänderte Bedingungen am Markt für Erfrischungsgetränke reagiere.

Auch knapp ein halbes Dutzend kleinerer Standorte unter anderem in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern werde nicht weiter betrieben. Zugleich seien zentrale "Versorgungspunkte" geplant, etwa im Großraum Bremen und bei Magdeburg.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kündigte Widerstand an. "Wir können die Entscheidung der Geschäftsführung nicht nachvollziehen. Gewerkschaft NGG und die Coca-Cola-Betriebsräte sind sich einig: Wir werden diese Standorte nicht kampflos aufgegeben", sagte der Gewerkschaftssekretär für die Region Bremen-Weser-Elbe Thorsten Zierdt.

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