COBIN-claims fordert Regelung für geschädigte Frankenkreditnehmer

Wien (APA) - Die private Verbraucherschutz-Plattform COBIN claims fordert vom Gesetzgeber verstärkte Maßnahmen für Geschädigte von Frankenkrediten und wollen mit einer Online-Petition den Druck auf den Gesetzgeber erhöhen. COBIN claims verwies heute vor Journalisten auf eine interne Umfrage unter 100 Kreditnehmern, die eklatante Beratungsmängel gezeigt hätten.

Zur Vorgeschichte: Am 15. Jänner 2015 hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgehoben. Die Folge war die rasante Verteuerung von in Franken aufgenommenen Krediten, die vor allem von Privatkunden häufig zur Finanzierung eines Eigenheims oder als Pensionsvorsorge genutzt wurden. Im Zuge der Finanzkrise gerieten gleichzeitig Tilgungsträger, mit denen solche Kredite abbezahlt werden sollen, unter Druck.

COBIN claims führt in diesem Zusammenhang seit längerem eine Sammelaktion für angeblich geschädigte Kreditnehmer von Frankenkrediten durch. Handlungsmöglichkeiten könne es trotz der dreijährigen Verjährungsfrist durchaus geben, sagte heute Rechtsanwalt Wolfgang Haslinger von COBIN claims. In den meisten Fällen lag es nämlich nicht nur an der schlechten Kursentwicklung des Franken, sondern vor allem an der falschen oder mangelhaften Beratung seitens der Kreditvermittler, die jedoch für den Großteil der Befragten gar nicht erkennbar waren. Dies nachzuweisen sei allerdings erst durch Sachverständige möglich, erklärte Haslinger.

So habe die Studie ergeben, dass in keinem der untersuchten Fälle die notwendige umfangreiche Portfoliobetrachtung, insbesondere bei der Wahl des passenden Tilgungsträgers, erfolgte, um die Risiken durch den Franken-Kursverlust abzuschätzen und zu minimieren. Dies sei zwar Aufgabe der Banken, wurde jedoch offensichtlich nicht gemacht, beklagte Haslinger.

New York (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinen waghalsigen Tweets zum möglichen Börsenabgang seiner Firma einem Fernsehbericht zufolge nun offizielle Untersuchungen der US-Börsenaufsicht ausgelöst. Die Investoren schicken daraufhin die Tesla-Aktie auf Talfahrt.
 

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US-Börsenaufsicht lädt alle Tesla-Vorstände vor - Bericht

Wien (APA) - Der in London börsennotierte Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Geschäft gemacht und gut verdient. Geholfen haben Preiserhöhungen, aber auch die gelieferten Mengen legten zu. RHI Magnesita profitierte von den US-Strafzöllen auf Stahlimporte, die zu einer höheren lokalen Produktion und damit zu mehr Magnesitimporten führten.
 

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RHI Magnesita mit gutem Halbjahr auch dank US-Stahlzöllen

Wellington (APA/AFP) - Im Kampf gegen einen massiven Anstieg der Immobilienpreise sollen Ausländer in Neuseeland künftig nur noch in Ausnahmefällen Wohneigentum kaufen können. Durch ein am Mittwoch verabschiedetes Gesetz, mit dem Regierungschefin Jacinda Ardern ihr Wahlkampfversprechen für erschwinglichen Wohnraum umsetzen will, wird der Erwerb von Häusern durch Nicht-Neuseeländer deutlich eingeschränkt.
 

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Neuseeland schränkt Kauf von Wohneigentum durch Ausländer ein