CNN: Cyber-Attacke auf US-Steuerbehörde wurde aus Russland verübt

Bei der groß angelegten Cyber-Attacke auf ein Computersystem der US-Steuerbehörde IRS führt die Spur laut einem Medienbericht nach Russland. Dies hätten zwei mit den Ermittlungen vertraute Quellen mitgeteilt, berichtete der US-Fernsehsender CNN am Mittwoch. Die Ermittlungen zu dem Hackerangriff werden demnach vom Finanzministerium und vom Heimatschutzministerium in Washington geführt.

Die IRS hatte am Dienstag mitgeteilt, unbekannte Hacker hätten die Daten von rund 100.000 Steuerzahlern gestohlen. Sie hatten demnach zunächst personenbezogene Daten außerhalb der Steuerbehörde erlangt und dann dazu benutzt, sich zu den Nutzerkonten der Betroffenen bei der IRS Zugang zu verschaffen.

Die Hacker versuchten den Angaben zufolge zwischen Februar und Mitte Mai, Zugang zu rund 200.000 Nutzerkonten zu bekommen. In rund der Hälfte der Fälle seien sie erfolgreich gewesen und hätten auf diese Weise persönliche Daten wie Geburtsdaten, Adressen und Sozialversicherungsnummern abgegriffen.

Außerdem erlangten die Hacker laut IRS Zugang zu einem System namens "Get Transcript", bei dem Nutzer in all ihre Vorgänge bei der Steuerbehörde Einsicht nehmen können. Berichten zufolge könnten die Hacker die Daten missbrauchen, um sich im Namen anderer Steuerrückzahlungen zu erschleichen.

Im Oktober waren Hackerangriffe auf Computersysteme des Weißen Hauses und des US-Außenministeriums verübt worden, die Medienberichten zufolge auch aus Russland kamen. Zu der Cyber-Attacke gegen die IRS forderte der Vorsitzende des Finanzausschusses im Senat, Orrin Hatch, schriftlich Informationen an.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen