Club Med: 9 Mio. Euro Verlust im Geschäftsjahr 2013/14

Paris - Der französische Tourismuskonzern Club Mediterranee hat das Geschäftsjahr 2013/14 mit einem Nettoverlust von 9 Mio. Euro abgeschlossen. Dieser sei vor allem durch die Schließung mehrerer Ferienanlagen entstanden, die Kosten von 13 Mio. Euro verursacht hätten, teilte Club Med am Freitag in Paris mit.

Der Umsatz ging im Ende Oktober abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,9 Prozent auf 1,38 Mrd. Euro zurück. Für 2015 rechnet das Unternehmen wieder mit einem Gewinn, sofern sich die internationale politische Lage nicht deutlich verschlechtert.

Club Med leidet unter der schwachen Konjunktur in Europa und den politischen Unruhen im Nahen Osten und in Nordafrika und hat weltweit die Bettenzahl um 2,1 Prozent reduziert. Allerdings habe das Geschäft in den inzwischen rentableren Regionen Amerika und Asien den Rückgang in Europa und Afrika "praktisch kompensiert", erklärte das Unternehmen. Es sei gelungen, noch mehr Kunden aus schnell wachsenden Schwellenländern zu gewinnen, wodurch die rückläufige Zahl französischer und belgischer Urlauber ausgeglichen worden sei. Insgesamt blieb die Kundenzahl 2014 laut Club Med mit 1,23 Millionen stabil.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte