Cloudanbieter Dropbox meldete angeblich Börsengang an

San Francisco (APA/Reuters) - Der US-Datenspeicherdienst Dropbox hat Insidern zufolge seinen Börsengang angemeldet. Das Aktienmarktdebüt sei in den USA geplant, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstagabend. Dropbox war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wird der Börsengang noch für die erste Jahreshälfte anvisiert.

Ein Börsengang von Dropbox wäre die größte Emission eines US-Technologieunternehmens seit März 2017, als der Snapchat-Betreiber Snap den Schritt gewagt hatte. Bei einer Finanzierungsrunde 2014 war die 2007 gegründete Firma aus San Francisco mit fast 10 Mrd. Dollar (8,3 Mrd. Euro) bewertet worden.

Zunächst bot Dropbox nur einen kostenlosen Service an, der es Verbrauchern möglich macht, Fotos, Musik oder andere Daten zu teilen. Dies haben mittlerweile auch große Technologie-Konzerne wie Google, Microsoft oder Amazon im Sortiment. Dropbox konzentriert sich daher verstärkt auf Geschäftskunden. Nach eigenen Angaben kommt das Unternehmen derzeit auf 500 Millionen Nutzer.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht