"Classic Rock Night"-Veranstalter aus NÖ ist insolvent

Melk/St. Pölten - Über die Starship Veranstaltungsserviceges.m.b.H mit Sitz in Melk/NÖ ist laut AKV beim Landesgericht St. Pölten ein Konkursverfahren eröffnet worden. Bekannt wurde der Konzertveranstalter durch die Organisation der "Classic Rock Night", die in der Arena Nova in Wiener Neustadt stattfand.

Die Insolvenzursache liegt laut AKV in der Zusammenarbeit mit der deutschen European Classic Rock Entertainment GmbH im Jahr 2013. Damals habe der deutsche Partner für die "Classic Rock Night" namhafte Künstler versprochen. Die Rede sei etwa von Slade oder Suzie Quatro gewesen. Es sei eine branchenübliche Vorauszahlung erfolgt, die aber vom European Classic Rock Entertainment GmbH nicht an die Musiker weitergeleitet worden sei. Viele Künstler traten daraufhin nicht auf. Nach AKV-Angaben prüft die Staatsanwaltschaft St. Pölten ein Verfahren gegen den Geschäftsführer der European Classic Rock Entertainment GmbH, die ebenfalls Insolvenz angemeldet hat.

Vom Starship-Verfahren sind etwa ein Dutzend Gläubiger betroffen. Die Gesamtforderungen belaufen sich auf rund 300.000 Euro.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

Newsticker

Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

Newsticker

Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

Newsticker

Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London