Citigroup sieht nach vorläufigen Zahlen RBI-Kursziel bei 19,00 Euro

Nach dem vorläufigen Geschäftsbericht Raiffeisen Bank International (RBI) für das vergangene Jahr 2015 haben die Analysten der Citigroup ihr Kurziel für die österreichischen Bankaktien bei 19,00 Euro belassen. Ihr Kaufvotum wurde unterdessen mit "Buy" bestätigt. Für eine Neubewertung der Gewinnschätzungen wollen die Experten die Ergebnisse des konsolidierten Finanzabschluss im März abwarten.

Obwohl die vorläufigen Geschäftszahlen besser ausfielen als von den Citi-Analysten erwartet, lastet die Unsicherheit über die zukünftige Konzernstruktur auf den Papieren. Medien berichten kontinuierlich von einer Fusion der Bank mit dem Mutterunternehmen Raiffeisen Zentralbank (RZB). Zusätzlich angeheizt wurden die Spekulationen von den Äußerungen des Gruppenchefs Walter Rothensteiner, dass solch eine Fusion die Kapitalausstattung des Mutterkonzerns unterstützen würde.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Citigroup-Analysten einen Gewinn von 1,32 Euro für 2016. In den beiden Folgejahren 2017 und 2018 soll einen Gewinn von 2,72 Euro bzw. 2,95 Euro geben. Während im vergangenem Jahr mit keiner Dividende zu rechnen war, soll diese nun 2016 je Aktie 0,30 Euro und 0,60 Euro für 2017 sowie 0,80 Euro für 2018 betragen.

Am Montagvormittag notierten die RBI-Titel an der Wiener Börse mit plus 4,65 Prozent bei 11,355 Euro.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro