Citigroup machte im vierten Quartal 18,3 Milliarden Dollar Verlust

New York (APA/Reuters) - Die US-Steuerreform kommt die US-Großbank Citigroup teuer zu stehen. Wegen der deshalb fälligen Belastungen verbuchte die Bank im vierten Quartal einen Verlust von 18,3 Mrd. Dollar (14,9 Mrd. Euro), wie die Citigroup am Dienstag in New York mitteilte.

Den einmaligen Aufwand durch die kurz vor Weihnachten durch US-Präsident Donald Trump in Kraft gesetzte Steuerreform in den USA bezifferte das Geldhaus auf 22 Mrd. Dollar. Bereinigt um diese Belastungen steigerte Citigroup ihren Gewinn um 4 Prozent auf 3,7 Mrd. Dollar.

Die Erträge im Handel mit Anleihen gingen wegen der Zurückhaltung der Kunden und extrem niedriger Schwankungen an den Finanzmärkten um 18 Prozent zurück. Dank der Stärke des Geschäfts mit Verbrauchern konnte die Bank ihre Gesamterträge im vierten Quartal dennoch um ein Prozent auf 17,26 Mrd. Dollar steigern.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

Newsticker

Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz