Citigroup passt ihre Gewinnschätzungen für RBI an - "Buy"

Die Analysten der Citigroup haben ihr Kursziel für die Aktie der Raiffeisen Bank International (RBI) bei 19,00 Euro bestätigt. Ihre Kaufempfehlung "Buy" haben sie ebenfalls beibehalten. Lediglich ihre Gewinnschätzungen für die RBI-Papiere wurden angepasst.

Die Citi-Experten begründen ihre Entscheidung mit dem Voranschreiten des Restrukturierungsplanes der RBI. Es stehen baldige Veräußerungen von Nicht-Kerndivisionen an: die Schließung in Slowenien und die Veräußerung der tschechischen Direktbank Zuno. Außerdem habe die RBI die risikogewichten Aktiva um 7 Prozent zum Beispiel in Russland, Ukraine und Ungarn reduziert.
Allerdings erschweren es Unsicherheiten über den Zeitplan der Veräußerungen und das Tempo der Restrukturierung zeitnahe Ausblicke zu geben. Zudem verweisen die Analysten auf die Herausforderungen beim Verkauf des Polen-Geschäftes sowie beim Verkauf von Kreditportfolios mit einer hohen Rate an faulen Krediten
Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Citigroup-Analysten anstatt einen Verlust von 0,29 Euro nun einen Gewinn von 0,29 Euro für 2015. In den beiden Folgejahren 2016 und 2017 soll einen Gewinn von 1,32 (zuvor: 0,43) bzw. 2,72 (2,80) Euro geben. Im laufenden Jahr rechnen die Analysten zudem mit keiner Dividende, 2016 soll diese je Aktie 0,30 Euro und 0,60 Euro für 2017 betragen.
Am Mittwochvormittag notierten die RBI-Titel an der Wiener Börse mit plus 0,26 Prozent bei 15,18 Euro.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden