Christoph Leitl übergibt WKÖ-Zepter heute an Harald Mahrer

Wien (APA) - Heute Vormittag geht der Wechselreigen an den Spitzen der heimischen Sozialpartner weiter. Christoph Leitl (69) übergibt das Zepter in der Wirtschaftskammer (WKÖ) an Ex-Wirtschaftsminister Harald Mahrer (45). Dazu tagt das Wirtschaftsparlament der WKÖ in Wien-Wieden. Den Chefsessel im ÖVP-Wirtschaftsbund hat Mahrer von Leitl bereits vor einigen Monaten übernommen. Leitl war 20 Jahre lang Chef der WKÖ.

Zu seinen Zielen hielt sich Mahrer bisher bedeckt. Bekräftigt hat er bereits, dass er für die Selbstverwaltung und die Pflichtmitgliedschaft bei den Kammern ist. Grundsätzlich gehe es ihm ums größere Ganze, also Österreich als Ganzes, betonte Mahrer auch gerne. Beendet wissen will er den "bürokratischen Wahnsinn". Er wolle ein Reformpartner sein - und ein unangenehmer Gesprächspartner, wenn das notwendig sei. Seine Werte seien Leistung, Verantwortung, Eigentum und Freiheit von staatlichen Zwängen.

Neue Chefs haben in den vergangenen Tage bzw. Wochen bereits die Arbeiterkammer und die Landwirtschaftskammer bekommen. Demnächst kommt es auch noch an der Spitze des vierten Sozialpartners, des ÖGB, zu einem Vorsitzendenwechsel.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen