Christoph Kulterer hört als Kärntner IV-Präsident auf

Klagenfurt (APA) - Der Präsident der Kärntner Industriellenvereinigung, Christoph Kulterer, wird im Juni nicht mehr für diese Funktion kandidieren. Das gab des Chef des Unternehmens Hasslacher Norica Timber am Montag vor Journalisten bekannt. Kulterer hatte die Funktion seit sechs Jahren bekleidet, nun habe er sich entschieden, nicht noch einmal zu kandidieren.

Als Nachfolger hat das Präsidium der Industriellenvereinigung Timo Springer vorgeschlagen. Springer ist seit 2012 Geschäftsführer der Springer Maschinenfabrik in Friesach, die Maschinen für die Holzindustrie herstellt. Theoretisch könnte es einen Gegenkandidaten geben, üblicherweise wird aber der Vorschlag des Präsidiums akzeptiert.

Kulterer erklärte als Grund für seine Entscheidung, sein Unternehmen Hasslacher Norica Timber sei in den letzten Jahren enorm gewachsen und erfordere viel persönlichen Einsatz. Der 47-Jährige meinte, die vergangenen sechs Jahre seien "eine spannende Zeit" gewesen, in der sich in Kärnten viel verändert habe. Für die Zukunft forderte er eine Beschleunigung von Behördenverfahren, wichtig sei aber auch ein Standortmarketing, denn Kärnten wirke bisher wenig einladend für junge Talente im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte