Chipkonzern Infineon bekräftigte Wachstumsaussichten

München - Der bayerische Halbleiterkonzern Infineon, der auch in Villach einen Standort hat, ist erneut Zweifeln an seinen kurzfristigen Wachstumsaussichten entgegengetreten. Im laufenden Geschäftsjahr werde der Umsatz von Deutschlands größtem Chiphersteller trotz schwacher Branchenaussichten um etwa 13 Prozent zulegen, bekräftigte Konzernchef Reinhard Ploss am Donnerstag auf der Hauptversammlung.

Der operative Gewinn werde bei 1 Mrd. Euro liegen, die Betriebsrendite bei etwa 16 Prozent. "Der aktuelle Auftragseingang sowie die langfristigen Wachstumstreiber in allen unseren Geschäftsbereichen stimmen uns zuversichtlich. Infineon wird das angepeilte Ergebnis erreichen", erklärte Ploss laut Redetext.

Die Konjunktursorgen in China würden Infineon nicht so stark belasten wie befürchtet. "Ein großer Teil unserer Halbleiter, die wir nach China liefern, werden in Produkte eingebaut, die für den Export bestimmt sind.

Deshalb hängt unser Geschäft nicht so stark von der chinesischen Binnenkonjunktur ab", erklärte Ploss. Zudem boome im Reich der Mitte das Geschäft mit Elektromobilität, für das Infineon zahlreiche Komponenten liefert.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro