Chipkonzern AMD mit Umsatzrückgang und schmalem Gewinn

Sunnyvale (Kalifornien) (APA/dpa) - Die Aktie des Chip-Spezialisten AMD ist nach mäßigen Quartalszahlen und einem neuen Stellenabbau eingebrochen. Das Papier verlor in einer ersten Reaktion nachbörslich rund neun Prozent, nachdem AMD die Markterwartungen verfehlte. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 1,43 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Der Gewinn fiel mit 17 Millionen Dollar schmal aus. Das Unternehmen streicht in einem neuen Sparprogramm sieben Prozent der Arbeitsplätze.

Bei AMD hatte es vergangene Woche einen überraschenden Chefwechsel gegeben. Lisa Su, die bisher für das operative Geschäft zuständig war, übernahm den Spitzenjob mit sofortiger Wirkung. AMD hatte in den vergangenen Quartalen deutlich den Abschwung der PC-Industrie zu spüren bekommen. Während mit der Erholung des Marktes die Zahlen bei Intel jedoch inzwischen wieder deutlich besser aussehen, konnte AMD davon bisher nicht gleichermaßen profitieren.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro