Chipfirma Qualcomm kommt bei NXP-Übernahme voran

Peking (APA/Reuters) - Die US-Chipfirma Qualcomm macht Fortschritte bei der Übernahme des niederländischen Rivalen NXP Semiconductors. NXP veräußerte seine 40-prozentige Beteiligung an einem chinesischen Chipdesign-Joint-Venture für 127 Mio. Dollar (102,62 Mio. Euro) an Advanced Semiconductor Engineering, wie aus einer Börsenmitteilung hervorging.

Der Verkauf könnte nach Einschätzung von Experten die Wettbewerbsbedenken der chinesischen Regulierer verringern, die wegen der Präsenz von NXP in der Volksrepublik besorgt sind.

Damit Qualcomm die Übernahme des einst zu Philips gehörenden Unternehmens über die Bühne bringen kann, fehlt nur noch die Genehmigung des chinesischen Handelsministeriums. Acht von neun Wettbewerbsbehörden haben bereits grünes Licht für die 44 Mrd. Dollar schwere Akquisition gegeben. Qualcomm wie auch das chinesische Handelsministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Erst kürzlich hatte der Chipkonzern Broadcom aus Singapur die 117 Mrd. Dollar schwere Offerte für Qualcomm nach dem Veto von US-Präsident Donald Trump zurückgezogen.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen