Chipfirma Qualcomm kommt bei NXP-Übernahme voran

Peking (APA/Reuters) - Die US-Chipfirma Qualcomm macht Fortschritte bei der Übernahme des niederländischen Rivalen NXP Semiconductors. NXP veräußerte seine 40-prozentige Beteiligung an einem chinesischen Chipdesign-Joint-Venture für 127 Mio. Dollar (102,62 Mio. Euro) an Advanced Semiconductor Engineering, wie aus einer Börsenmitteilung hervorging.

Der Verkauf könnte nach Einschätzung von Experten die Wettbewerbsbedenken der chinesischen Regulierer verringern, die wegen der Präsenz von NXP in der Volksrepublik besorgt sind.

Damit Qualcomm die Übernahme des einst zu Philips gehörenden Unternehmens über die Bühne bringen kann, fehlt nur noch die Genehmigung des chinesischen Handelsministeriums. Acht von neun Wettbewerbsbehörden haben bereits grünes Licht für die 44 Mrd. Dollar schwere Akquisition gegeben. Qualcomm wie auch das chinesische Handelsministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Erst kürzlich hatte der Chipkonzern Broadcom aus Singapur die 117 Mrd. Dollar schwere Offerte für Qualcomm nach dem Veto von US-Präsident Donald Trump zurückgezogen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach