Chipausrüster ASML bleibt trotz Gewinnsprungs vorsichtig

Veldhoven - Der weltgrößte Chipausrüster ASML lässt sich von einem Gewinnsprung zu Jahresbeginn nicht zu Euphorie hinreißen. Fürs laufende Quartal werde mit Erlösen von 1,6 Mrd. Euro gerechnet, teilte der niederländische Konzern am Mittwoch mit. Dies liegt leicht unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Im ersten Quartal legte das Nettoergebnis um 60 Prozent auf 403 Mio. Euro zu - bei 1,65 Mrd. Euro Umsatz.

Die ASML-Aktie fiel leicht. Innerhalb eines Jahres haben sich die Papiere fast um 50 Prozent verteuert.

Aussagen von ASML zur Geschäftsentwicklung werden stets genau verfolgt. Zu den Kunden der Niederländer gehören die größten Technologiekonzerne der Welt wie Samsung Electronics, Intel sowie TSMC. Die Nachfrage nach ASML-Produkten gilt als Hinweis darauf, wie sich deren Geschäfte - also der Verkauf von Smartphones wie auch Computern - entwickeln.

ASML ist der größte Produzent von Lithografie-Systemen, die im Schnitt pro Gerät mehr als 30 Mio. Euro kosten. Fortschritte in diesem Bereich, wie sie die nächste Generation sogenannter EUV-Systeme darstellen, gelten als Schlüssel für die Herstellung von noch kleineren und schnelleren Halbleitern. Laut ASML-Finanzchef Wolfgang Nickl sind seit Ende 2014 keine neuen Bestellungen für EUV-Systeme eingegangen.

Intel hatte in der Nacht zu Mittwoch steigende Umsätze prognostiziert.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los