Chipausrüster ASML bleibt trotz Gewinnsprungs vorsichtig

Veldhoven - Der weltgrößte Chipausrüster ASML lässt sich von einem Gewinnsprung zu Jahresbeginn nicht zu Euphorie hinreißen. Fürs laufende Quartal werde mit Erlösen von 1,6 Mrd. Euro gerechnet, teilte der niederländische Konzern am Mittwoch mit. Dies liegt leicht unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Im ersten Quartal legte das Nettoergebnis um 60 Prozent auf 403 Mio. Euro zu - bei 1,65 Mrd. Euro Umsatz.

Die ASML-Aktie fiel leicht. Innerhalb eines Jahres haben sich die Papiere fast um 50 Prozent verteuert.

Aussagen von ASML zur Geschäftsentwicklung werden stets genau verfolgt. Zu den Kunden der Niederländer gehören die größten Technologiekonzerne der Welt wie Samsung Electronics, Intel sowie TSMC. Die Nachfrage nach ASML-Produkten gilt als Hinweis darauf, wie sich deren Geschäfte - also der Verkauf von Smartphones wie auch Computern - entwickeln.

ASML ist der größte Produzent von Lithografie-Systemen, die im Schnitt pro Gerät mehr als 30 Mio. Euro kosten. Fortschritte in diesem Bereich, wie sie die nächste Generation sogenannter EUV-Systeme darstellen, gelten als Schlüssel für die Herstellung von noch kleineren und schnelleren Halbleitern. Laut ASML-Finanzchef Wolfgang Nickl sind seit Ende 2014 keine neuen Bestellungen für EUV-Systeme eingegangen.

Intel hatte in der Nacht zu Mittwoch steigende Umsätze prognostiziert.

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Pharmakonzern Bayer erwägt eine Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten. Vorstandschef Werner Baumann habe Ende September auf einer Betriebsversammlung in Leverkusen über das schwächer werdende Wachstum des Pharmageschäfts gesprochen und Gedanken geäußert, dass Ausgaben für die Forschung nach außen verlagert werden könnten, erklärte der Bayer-Gesamtbetriebsrat in einem Infobrief.
 

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Betriebsrat: Bayer prüft Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll mit 1. Jänner Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der DAX-Konzern am Montag in Hamburg mitteilte. Das entschied der Aufsichtsrat.
 

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Vize De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

Brüssel/Burbank (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Medienkonzern Walt Disney will sich das grüne Licht der EU-Kommission zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts des Konkurrenten Twenty-First Century Fox mit Zugeständnissen sichern. Es gehe darum, den Wettbewerbshütern ihre Bedenken zu nehmen, teilte die EU-Kommission am Montag mit ohne Details zu nennen.
 

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Disney-Konzern ringt um Zustimmung der EU-Kommission zu Fox-Deal