Chinesisches Start-up für Künstliche Intelligenz plant Börsengang

Hongkong (APA/Reuters) - Eines der führenden chinesischen Start-ups für Künstliche Intelligenz (KI), SenseTime, will frisches Geld bei einem Börsengang einsammeln. Der Gang aufs Parkett könne im nächsten oder übernächsten Jahr erfolgen, sagte der Gründer und Chef von SenseTime, Tang Xiaoou, der Nachrichtenagentur Reuters. Der Börsenplatz sei noch offen. Das Debüt könne in den USA, Hongkong oder China stattfinden.

SenseTime, an dem auch der US-Chiphersteller Qualcomm beteiligt ist, wird derzeit mit rund 2 Mrd. Dollar (1,7 Mrd. Euro) bewertet. Allerdings befindet sich das Unternehmen gerade in einer neuen Finanzierungsrunde, in der die Bewertung noch steigen könnte.

Tang, der als Professor an der Chinesischen Universität in Hongkong arbeitet, zählt Firmen aus dem Privatsektor wie auch die Regierung zu seinen Kunden. Die Volksrepublik hat sich das Ziel gesetzt, zum Weltmarktführer im Bereich Künstliche Intelligenz aufzusteigen.

Auch die größten chinesischen Technologiefirmen Baidu, Alibaba und Tencent Holdings haben entsprechende Forschungsschwerpunkte. Bisher konzentriert sich das drei Jahre alte Unternehmen SenseTime vor allem auf die Gesichtserkennung, autonomes Fahren sowie Videoanalysen. Laut Tang zählen Facebook und Google zu den Konkurrenten. Auch deswegen will SenseTime Anfang nächsten Jahres ein Forschungszentrum in den USA eröffnen.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

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Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair