Chinesischer Telekomkonzern Huawei plant Vorstoß auf US-Markt

San Francisco (Kalifornien)/Peking - Der chinesische Telekomausrüster und Handybauer Huawei bläst in den USA zum Angriff. Mit neuen Mobiltelefonen und sogenannten Wearables wie etwa Computer-Armbanduhren will der Konzern den Platzhirschen Apple und Samsung Konkurrenz machen. Flankiert werden soll der Vorstoß mit einer großangelegten Werbeoffensive, sagte ein Firmensprecher zu Reuters.

Um von seinem "Billig-Image" wegzukommen, will Huawei dabei nicht nur günstige Geräte, sondern auch Premium-Handys anbieten. 2013 hatten Spionage-Vorwürfe in den USA das Unternehmen veranlasst, sich auf andere Märkte zu konzentrieren.

Huawei strebt bis 2018 eine Umsatzverdoppelung auf umgerechnet rund 63 Mrd. Euro an. Der Netzwerkausrüster ist mittlerweile auch Chinas zweitgrößter Smartphone-Hersteller. Mit dem Vorstoß in die USA eifert Huawei dem heimischen Rivalen ZTE nach, der dort mit günstigen Modellen Marktforschern zufolge bereits einen Anteil von 6,4 Prozent erreicht hat. Huawei kommt derzeit auf weniger als ein Prozent. Weiter dominiert wird der US-Markt vom iPhone-Hersteller Apple und dem koreanischen Galaxy-Anbieter Samsung.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker