Chinesischer Telekomkonzern Huawei plant Vorstoß auf US-Markt

San Francisco (Kalifornien)/Peking - Der chinesische Telekomausrüster und Handybauer Huawei bläst in den USA zum Angriff. Mit neuen Mobiltelefonen und sogenannten Wearables wie etwa Computer-Armbanduhren will der Konzern den Platzhirschen Apple und Samsung Konkurrenz machen. Flankiert werden soll der Vorstoß mit einer großangelegten Werbeoffensive, sagte ein Firmensprecher zu Reuters.

Um von seinem "Billig-Image" wegzukommen, will Huawei dabei nicht nur günstige Geräte, sondern auch Premium-Handys anbieten. 2013 hatten Spionage-Vorwürfe in den USA das Unternehmen veranlasst, sich auf andere Märkte zu konzentrieren.

Huawei strebt bis 2018 eine Umsatzverdoppelung auf umgerechnet rund 63 Mrd. Euro an. Der Netzwerkausrüster ist mittlerweile auch Chinas zweitgrößter Smartphone-Hersteller. Mit dem Vorstoß in die USA eifert Huawei dem heimischen Rivalen ZTE nach, der dort mit günstigen Modellen Marktforschern zufolge bereits einen Anteil von 6,4 Prozent erreicht hat. Huawei kommt derzeit auf weniger als ein Prozent. Weiter dominiert wird der US-Markt vom iPhone-Hersteller Apple und dem koreanischen Galaxy-Anbieter Samsung.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter