Chinesischer Telekomkonzern Huawei plant Vorstoß auf US-Markt

San Francisco (Kalifornien)/Peking - Der chinesische Telekomausrüster und Handybauer Huawei bläst in den USA zum Angriff. Mit neuen Mobiltelefonen und sogenannten Wearables wie etwa Computer-Armbanduhren will der Konzern den Platzhirschen Apple und Samsung Konkurrenz machen. Flankiert werden soll der Vorstoß mit einer großangelegten Werbeoffensive, sagte ein Firmensprecher zu Reuters.

Um von seinem "Billig-Image" wegzukommen, will Huawei dabei nicht nur günstige Geräte, sondern auch Premium-Handys anbieten. 2013 hatten Spionage-Vorwürfe in den USA das Unternehmen veranlasst, sich auf andere Märkte zu konzentrieren.

Huawei strebt bis 2018 eine Umsatzverdoppelung auf umgerechnet rund 63 Mrd. Euro an. Der Netzwerkausrüster ist mittlerweile auch Chinas zweitgrößter Smartphone-Hersteller. Mit dem Vorstoß in die USA eifert Huawei dem heimischen Rivalen ZTE nach, der dort mit günstigen Modellen Marktforschern zufolge bereits einen Anteil von 6,4 Prozent erreicht hat. Huawei kommt derzeit auf weniger als ein Prozent. Weiter dominiert wird der US-Markt vom iPhone-Hersteller Apple und dem koreanischen Galaxy-Anbieter Samsung.

Karlsruhe (APA/dpa) - Der deutsche Stromkonzern EnBW will verstärkt Infrastrukturleistungen über den Energiebereich hinaus anbieten und geht davon aus, dass konventionelle Kraftwerke künftig nur noch wenig zum Ergebnis beitragen.
 

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EnBW will weg von Kohle und mehr in E-Mobilität investieren

Wien (APA) - Die heimische Kinobranche sorgte 2015 für eine Bruttowertschöpfung von insgesamt 227 Mio. Euro im Inland. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) zur ökonomischen Bedeutung des Sektors, die am Dienstagabend in der Wirtschaftskammer präsentiert wurde. Das Steuer- und Abgabenaufkommen betrug dabei 86 Mio. Euro.
 

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Heimische Kinobranche bringt Bruttowertschöpfung von 227 Mllionen Euro

Ratingen/Hongkong (APA/dpa) - Der Modekonzern Esprit kommt bei seiner Neuausrichtung voran. Durch einen rigiden Sparkurs und die Schließung zahlreicher Läden konnte das Unternehmen mit Firmensitz in Ratingen und Börsennotierung in Hongkong im Geschäftsjahr 2016/17 trotz deutlich gesunkener Umsätze einen Gewinn von 67 Mio. Hongkong-Dollar (7,2 Mio. Euro) ausweisen.
 

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Modekonzern Esprit macht Fortschritte bei Neuausrichtung