Chinesischer Onlinehändler Alibaba steigert Umsatz kräftig

Der chinesische Onlinehändler Alibaba hat von brummenden Geschäften im Weihnachtshandel profitiert. Der Rivale von US-Marktführer Amazon steigerte den Umsatz im abgelaufenen Quartal überraschend kräftig um 32 Prozent auf umgerechnet 4,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Allerdings bekommt Alibaba auch die Konjunkturabkühlung in China zu spüren. Der Gesamtwert der Waren, die dort über die Handelsplattformen des Konzerns abgewickelt werden, stieg zwar um 23 Prozent. Doch war dies die geringste Zunahme seit mehr als drei Jahren. Die Anleger waren aber zufrieden: Die Aktie legte vorbörslich drei Prozent zu.

Alibaba hatte beim größten Börsengang aller Zeiten 2014 rund 25 Mrd. Dollar eingenommen. Der Konzern kommt in China auf einen Marktanteil von rund 80 Prozent und will weiter expandieren. Dazu will er auch in einem Milliardendeal das chinesische Youtube-Pendant Youku Tudou übernehmen, um ähnlich wie Amazon verstärkt Medieninhalte anzubieten.

US-Konkurrent Ebay geriet zuletzt in Hintertreffen und musste im Weihnachtsgeschäft unerwartet große Rückgänge bei Umsatz und Gewinn verkraften. Dem Pionier von Online-Auktionen setzt im klassischen Internethandel Amazon stark zu. Die Amazon-Quartalszahlen standen am Abend an.

Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chef des Elektroautobauers Tesla, Elon Musk, lässt sich nach eigenen Angaben bei seinen Plänen für einen Rückzug von der Börse von Silver Lake und Goldman Sachs beraten. Musk schrieb am Montag auf Twitter, die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake und die Investmentbank Goldman Sachs fungierten als Berater in Finanzfragen.
 

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Silver Lake und Goldman Sachs beraten Tesla bei Börsen-Rückzug

Wien (APA) - Der börsennotierte Caterer Do&Co von Attila Dogudan hat im ersten Quartal 2018/19 (per 30. Juni) besser verdient, obwohl der Umsatz währungsbedingt leicht rückläufig war. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 5,4 Mio. Euro (+14,5 Prozent), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz fiel mit 214,1 Mio. Euro um 2,7 Prozent geringer aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
 

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Do&Co im ersten Quartal 2018/19 mit kräftigem Gewinnplus

Wien/Gumpoldskirchen (APA) - Die Novomatic-Gruppe errichtet ein weiteres Spielcasino in Andalusien. Nach Cadiz und Sevilla wird nun auch ein Casino in der spanischen Stadt Granada gebaut. Dabei sollen 200 Arbeitsplätze geschaffen werden, teilte der Glücksspielkonzern heute, Dienstag, in einer Aussendung mit.
 

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Novomatic baut Spielcasino in Granada, 200 neue Arbeitsplätze