Chinesischer Notenbankberater: Vorerst keine Zinserhöhung nötig

Peking (APA/Reuters) - In China ist nach Ansicht eines Zentralbankberaters kurzfristig keine Zinserhöhung nötig. Der Ratgeber der Notenbank PBOC, Sheng Songcheng, äußerte sich entsprechend in einem am Dienstag veröffentlichten Interview des Finanznachrichtenportals Yicai. Seit Oktober 2015 steht der Leitzins mit zehnjähriger Laufzeit wie fest zementiert bei 4,35 Prozent. Davor hatte die PBOC Zinsen sechsmal gesenkt.

Der PBOC-Berater sagte, er sei optimistisch, dass der Wechselkurs der Landeswährung Renminbi dieses Jahr ohne größere Schwankungen relativ stabil sein werde. Der Renminbi ist seit 2016 neben Dollar, Euro, Yen und dem britischen Pfund offiziell die fünfte Weltwährung.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat ihn in den sogenannten Währungskorb aufgenommen. Chinas Währung wird auch für die Bundesbank immer wichtiger. Die deutsche Notenbank nimmt den Renminbi in ihre Währungsreserven auf, wie Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret zu Wochenbeginn in Hongkong ankündigte.

Mexiko-Stadt (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musks Ausflug in die Spirituosenwirtschaft stößt in Mexiko auf Widerstand: Die Tequila-Produzenten des Landes sehen durch das von Musk Mitte Oktober angekündigte Getränk namens "Teslaquila" den Schutz der Marke "Tequila" verletzt.
 

Newsticker

Mexikos Tequila-Industrie läuft Sturm gegen "Teslaquila"

Frankfurt/Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair zeichnet sich ein schnelles Ende des Tarifkonflikts mit dem deutschen Personal ab. Nach der grundsätzlichen Einigung für die rund 1.000 Flugbegleiter sieht sich nun auch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf einem guten Weg, noch heuer zumindest eine grundsätzliche Einigung mit dem Unternehmen erzielen zu können.
 

Newsticker

Deutsche Piloten: Grundsatzeinigung bei Ryanair noch heuer

Luxemburg (APA/dpa) - Griechenland muss 10 Mio. Euro in den EU-Gemeinschaftshaushalt zahlen, weil es unzulässige Staatshilfen für eine Schiffswerft nicht wieder eingetrieben hat. Zudem drohen dem Land nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Mittwoch weitere Strafzahlungen von mehr als 7 Mio. Euro pro Halbjahr, wenn es sich nicht an Vereinbarungen mit der EU-Kommission zu dem Fall hält (Rechtssache C-93/17)
 

Newsticker

EuGH verurteilt Griechenland wegen unzulässiger Staatshilfen