Chinesischer Konzern will deutschen Entsorger schlucken

Frankfurt - In Deutschland bahnt sich Insidern zufolge die erste Milliarden-Übernahme durch einen chinesischen Käufer an. Beijing Enterprise sei als bevorzugter Bieter für den Entsorger EEW Energy from Waste ausgewählt worden, sagten zwei mit dem Verkaufsprozess vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Beijing Enterprise habe 1,8 Mrd. Euro für EEW gebeten.

Die Chinesen stachen damit unter anderem den finnischen Versorger Fortum und die deutsche Steag aus. Bisher ist der Münchener Kunststoff-Maschinenbauer KraussMaffei, für den kürzlich ChemChina für 925 Mio. Euro den Zuschlag erhalten hatte, die größte chinesische Übernahme in Deutschland.

Die frühere E.ON-Tochter EEW gehört seit 2013 dem schwedischen Finanzinvestor EQT. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Helmstedt betreibt mit 1.250 Mitarbeitern 20 Müllverbrennungsanlagen, in denen aus Abfall Strom erzeugt wird.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro