Chinesischer Investor übernimmt Mehrheit an Männer-Dating-App Grindr

Die Dating-App Grindr hat einen neuen Mehrheitseigner: Das chinesische Unternehmen Kunlun Tech hat sich bei der App für homosexuelle Männer eingekauft. Grindr-Gründer Joel Simkhau schrieb in seinem Blog, Kunlun Tech habe die Mehrheit übernommen, und verlinkte auf einen Artikel der "New York Times", wonach die Firma für rund 155 Mio. Dollar (142 Mio. Euro) 60 Prozent der Anteile erworben hat.

Grindr, gegründet im Jahr 2009, ist eine App für die Partnersuche unter Männern und in zahlreichen Ländern weltweit verfügbar. Nutzer können sich auf ihren Smartphones Fotos voneinander ansehen und dann etwa mit Nachrichten oder dem Austausch weiterer Bilder Kontakt aufnehmen. Auch die gezielte Suche nach Männern in der näheren Umgebung ist möglich.

Bei ihrem Start war die App damit ein technischer Vorreiter. Inzwischen nutzen auch andere Dating-Plattformen wie Tinder ähnliche Technologien. Der Markt für Dating-Apps ist hart umkämpft.

Nach Darstellung von Gründer Simkhau am Montag ist der Einstieg von Kunlun die erste Investition in Grindr von außen. Mit dem Geld sollten das Wachstum angeschoben und die App verbessert werden. Grundsätzlich bleibe bei Grindr aber alles beim Alten, versicherte Simkhau.

Unklar blieb zunächst, ob Kunlun die Anwendung auf den chinesischen Markt bringen will. In China war Homosexualität lange ein Tabu, inzwischen ändert sich die Einstellung langsam.

Für Kunlun bedeutet die Investition den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld. Das Unternehmen ist bisher vor allem in der Online-Spiele-Branche aktiv.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

Ryanair und Lufthansa im Clinch wegen Lauda-Flugzeuge

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