Chinesischer Internetriese Tencent beteiligt sich an Chat-Dienst Kik

San Francisco - Der in den USA populäre Chat-Dienst Kik will mit Hilfe von Millioneninvestitionen des chinesischen Internetriesen Tencent expandieren. Tencent investiere 50 Millionen Dollar (45 Millionen Euro) in Kik, teilte das im kanadischen Ontario ansässige Unternehmen am Dienstag mit. Damit steige das Unternehmen in die Gruppe der Startup-Unternehmen mit einem Wert von mindestens einer Milliarde Dollar auf.

Mit den Investitionen solle Kik weiter entwickelt und durch zusätzliche Dienste ergänzt werden. 70 Prozent der 240 Millionen registrierten Kik-Nutzer sind den Angaben zufolge zwischen 13 und 24 Jahren alt. 40 Prozent der US-Jugendlichen nutze den Chat-Dienst. "Junge Amerikaner sind eine große Gruppe mit unbefriedigten Bedürfnissen", erklärte Kik-Chef Ted Livingston. Mit Tencent habe sein Unternehmen den idealen Partner gefunden, dieser Kundengruppe die richtigen Angebote zu machen.

Tencent betreibt in China den Chat-Dienst WeChat, auch bekannt unter dem Namen Weixin. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2011 wuchs die Zahl der monatlich aktiven Nutzer auf 600 Millionen. Die App ist vielseitiger als etwa WhatsApp, der Chatdienst von Facebook. WeChat-Nutzer können über die App unter anderem Taxis oder Essen bestellen und bezahlen, Rechnungen bezahlen, Spiele spielen und Neuigkeiten von Prominenten oder Markenherstellern abonnieren.

Bei den Verhandlungen mit Tencent sei schnell deutlich geworden, dass es eine "gemeinsame Vision" gebe, erklärte Kik-Chef Livingston. Beide Seiten seien sich einig, dass Kik das WeChat des Westens werden könnte. Laut Livingston ist Tencent auch deswegen ein idealer Partner, weil es sich um ein finanzstarkes Unternehmen handele, das deswegen genügend "Geduld" für die Langzeitvision für Kik habe. Kik wurde 2009 gegründet und hat laut Firmenwebsite 51 Mitarbeiter.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen