Chinesischer Handy-Hersteller Xiaomi eröffnete Laden in der SCS

Wien (APA) - Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi, nach Eigenangaben weltweit die Nummer vier, hat in der Shopping City Süd seinen ersten "Mi Store" im deutschsprachigen Raum eröffnet. Das Angebot reicht vom Handy über Kopfhörer bis zum Elektroscooter. Die offizielle Eröffnung des rund 100 Quadratmeter großen Stores findet Ende Mai statt.

Betrieben wird der erste "Mi Store" Österreichs von Venkon Technix, einem Vertriebsunternehmen mit Sitz in Kroatien. Es ist für Xiaomi bereits in Kroatien, Montenegro, Slowenien und Serbien tätig. Das Franchise-Unternehmen plant die Eröffnung vier weiterer Shops in Österreich, zwei davon in Wien, teilte Xiaomi am Donnerstag in einer Presseaussendung mit.

"Unser Ziel ist es, im Smartphone-Bereich einen Marktanteil von 10 Prozent zu erreichen. Wir erwarten, dass sich der Umsatz zu 70 Prozent aus Smartphones und zu 30 Prozent aus dem weiteren Sortiment zusammensetzen wird", so Venkon-Technix-COO Domagoj Cavar.

Bisher waren in Österreich ausschließlich importierte Geräte über Dritthändler verfügbar.

Xiaomi wurde 2010 von Lei Jun in Peking als Start-up gegründet und bereitet derzeit einen Börsengang in Hongkong vor. Im ersten Quartal 2018 lieferte Xiaomi weltweit 28 Millionen Smartphones aus. Der Umsatzerlös des Konzerns lag 2017 bei rund 18 Mrd. US-Dollar (15,3 Mio. Euro).

Laut Bloomberg hat Xiaomi das vergangene Jahr mit einem Verlust von knapp 44 Mrd. Yuan (5,9 Mrd. Euro) abgeschlossen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte