Chinesischer Fahrdienst Didi besorgte sich 4 Milliarden Dollar

Peking/New York (APA/dpa) - Der chinesische Uber-Konkurrent Didi Chuxing hat bei Investoren frisches Kapital in Höhe von 4 Mrd. Dollar (3,38 Mrd. Euro) eingesammelt. Mit dem Geld will Didi seine internationale Expansion und den Aufbau eines Netzes mit Elektrofahrzeugen finanzieren sowie in künstliche Intelligenz investieren, wie der Fahrdienst-Vermittler am Donnerstag mitteilte.

An der neuen Finanzierungsrunde hätten chinesische und internationale Geldgeber teilgenommen. Namen nannte das Unternehmen nicht.

Wie das "Wall Street Journal" am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, soll der japanische Technologiekonzern Softbank, der bereits an Didi beteiligt ist, auch dieses Mal zu den Investoren gehören. Daneben soll auch das Emirat Abu Dhabi über seinen Staatsfonds Mubadala Capital das chinesische Unternehmen unterstützt haben. Auch der iPhone-Konzern Apple hatte im vergangenen Jahr 1 Mrd. Dollar in Didi gesteckt.

Im vergangenen Jahr hatte Didi das Uber-Geschäft in China komplett übernommen, investiert aber auch, um über die Landesgrenzen zu wachsen. Auch das Thema Elektromobilität treibt der Konzern voran: Bis zum Jahr 2020 will das Unternehmen eine Million Elektro-Fahrzeuge an sein Netzwerk anbinden, aktuell sind es nach jüngsten Unternehmensangaben 250.000 Stück.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden