Chinesischer Chemieriese steht vor Übernahme von Syngenta

Der chinesische Chemieriese ChemChina steht einem Medienbericht zufolge vor einer Übernahme des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta. Eine Einigung stehe kurz bevor, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit Verweis auf informierte Kreise. Demnach will ChemChina 43,7 Mrd. Schweizer Franken (39,4 Mrd. Euro) bezahlen.

Syngenta wollte den Bericht nicht kommentieren. Laut Bloomberg könnte das Geschäft bereits am Mittwoch bekanntgegeben werden, wenn Syngenta seine Bilanz vorlegt. Es wäre dem Bericht zufolge die größte Übernahme durch eine chinesische Firma.

ChemChina - kurz für China National Chemical - hat in jüngster Zeit mehrere Zukäufe getätigt, darunter auch der deutsche Spezialmaschinenbauer KraussMaffei. Syngenta hatte Ende Dezember erklärt, sich in Gesprächen mit mehreren Unternehmen zu befinden. Im vergangenen Sommer hatte der US-Agrochemiekonzern Monsanto vergeblich versucht, Syngenta zu übernehmen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro