Chinesische Zijin Mining Group kauft serbischen Kupferproduzenten RTB

Belgrad (APA) - Die chinesische Zijin Mining Group wird 63 Prozent der Anteile am serbischen Kupferproduzenten RTB Bor übernehmen. Das hat Serbiens Energieminister Aleksandar Antic am Freitag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tanjug bekanntgegeben. Die Chinesen hätten sich verpflichtet, 1,46 Mrd. US-Dollar (1,25 Mrd. Euro) in das Unternehmen zu investieren, berichteten die serbischen Medien.

Der Vertrag mit der Zijin Mining Group soll im September unterzeichnet werden. Auch das russische Unternehmen Ugold (The Gold Mining Company UGC) und die kanadischen Diamonds Fields seien an dem serbischen Kupferproduzenten mit rund 5.000 Mitarbeitern interessiert gewesen, wird Energieminister Antic zitiert.

Serbiens Regierung hatte sich schon vor gut elf Jahren bemüht, einen Käufer für RTB zu finden. Damals hatte die A-Tec des österreichischen Industriellen Mirko Kovats den Zuschlag erhalten. Der Deal platzte allerdings im April 2008. A-Tec musste im Herbst 2010 Insolvenz anmelden und wurde zerschlagen.

Der chinesische HBIS-Konzern hatte vor zwei Jahren das vor der Schließung stehende Stahlwerk in Smederevo übernommen, das inzwischen zum zweitgrößten Exporteur des Landes aufgestiegen ist. Nach früheren Angaben der Regierung in Belgrad haben chinesische Unternehmen bis Ende 2017 rund 6 Mrd. Dollar in Serbien investiert.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

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Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz