Chinesische Versicherungen stützen Aktienmarkt mit 17 Mrd Euro

Chinesische Versicherungskonzerne pumpen nach offiziellen Angaben Milliardenbeträge in den Aktienmarkt, um den Kursverfall zu bremsen. Seit Beginn des Börsensturzes hätten sie Aktien im Wert von 112,3 Milliarden Yuan (knapp 17 Milliarden Euro) gekauft, erklärte die chinesische Versicherungsaufsicht am Donnerstagabend nach einem Bericht der Zeitung "Shanghai Securities News".

Die Behörde hatte es am Mittwoch Versicherungen erlaubt, mehr Geld in Standardwerte zu investieren. Der Kursverfall konnte am Donnerstag gestoppt werden. Großaktionären wurde verboten, in den kommenden sechs Monaten ihre Anteile zu verkaufen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker