Chinesische Smartphone-Anbieter legen kräftig zu

Framingham (Massachusetts/USA) - Smartphone-Anbieter aus China sind im weltweiten Wettbewerb auf dem Weg nach oben. In einer frischen Rangliste füllen sie nach Samsung und Apple den Rest der Top 5 aus. Ein besonders klarer Sprung gelang Huawei mit einem Plus von 48 Prozent auf knapp 30 Millionen Geräte, wie die Marktforschungsfirma IDC am späten Donnerstag berichtete. Das ergab einen Marktanteil von 8,9 Prozent.

Samsung verkauft nach wie vor die meisten Smartphones, musste allerdings Federn lassen. Im vergangenen Vierteljahr setzte das Unternehmen nach IDC-Rechnung 73,2 Millionen Geräte ab, um 2,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Marktanteil sank entsprechend von fast einem Viertel auf 21,7 Prozent. Samsung wird aus zwei Richtungen in die Zange genommen. Chinesische Anbieter machen dem Marktführer aus Südkorea vor allem bei günstigen Geräten zu schaffen, Apple ist mit seinem iPhone 6 bei teuren Smartphones erfolgreich.

Im vergangenen Quartal hielt Apple mit einem Marktanteil von 14,1 Prozent den zweiten Platz in der IDC-Rangliste. Der US-Konzern sichert sich einen Großteil der Gewinne in der Branche, weil er sich aus dem Wettbewerb bei günstigen Modellen heraushält. Zugleich sorgte unter anderem die Nachfrage in China für ein Absatzplus von 35 Prozent. Der gesamte Smartphone-Markt wuchs nach Einschätzung von IDC um 11,6 Prozent auf 337,2 Millionen Geräte.

Der chinesische Smartphone-Überflieger Xiaomi ist im IDC-Ranking die Nummer vier der Branche mit 5,3 Prozent Marktanteil. Xiaomi legte demnach einen Absatzsprung von gut 29 Prozent hin. Lenovo zusammen mit der dazugekauften US-Marke Motorola folgt mit einem Anteil von 4,8 Prozent.

Wien (APA) - Die Zeit der zweistelligen Wachstumsraten im Paketgeschäft der Österreichischen Post AG gehören bald der Vergangenheit an. "Das Wachstum im Paketbereich wird sich im nächsten Jahr mit Sicherheit in den einstelligen Bereich begeben, weil wir hier natürlich einen Amazon-Effekt haben werden", sagte Post-Generaldirektor Georg Pölzl am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalsdaten.
 

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Amazon-Effekt wird bei der Post das Paket-Wachstum dämpfen

Wien/Neudörfl (APA) - Beim Büromöbelhersteller Neudoerfler werkt seit August ein neues Führungsteam. Heidi Adelwöhrer (48) hat die Unternehmensführung sowie den Finanzbereich über, Bernhardt Kronnerwetter (46) ist als COO für die Bereiche Produktion, Logistik sowie Customizing & Engineering zuständig.
 

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Neues Führungsteam bei Büromöbelhersteller Neudoerfler

London/Brüssel (APA/AFP) - Vor dem Hintergrund der innenpolitischen Turbulenzen in Großbritannien hat EU-Ratspräsident Donald Tusk erneut für einen Verzicht auf den Brexit geworben. Auf diesen Fall sei die EU "am besten vorbereitet", sagte Tusk am Donnerstag in Brüssel.
 

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Brexit - Tusk: EU "am besten" auf Verzicht von Austritt vorbereitet