Chinesische Regierung: Ethereum ist wichtigste Blockchain

New York (APA/Reuters) - Nach Einschätzung der chinesischen Regierung ist Etherem die weltweit wichtigste öffentliche Blockchain. Die der ältesten und wichtigsten Cyber-Devise Bitcoin rangiert in dem am Donnerstag von China veröffentlichten ersten Public Chain Assessment Index nur auf Platz 13.

Der vom Industrie- und Informationsministeriums künftig monatlich berechnete Index benotet die technologischen Möglichkeiten, die Nützlichkeit und die Innovativität. Auf der Blockchain-Technologie basieren sämtliche der knapp 1.600 virtuellen Währungen. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, in der alle Transaktionen verschlüsselt gespeichert werden. Bei einer öffentlichen Blockchain werden die Daten nicht zentral, sondern auf den Rechnern der Nutzer verwaltet. Dabei stellt ein aufwendiges Verfahren sicher, dass sämtliche Kopien der Datei auf demselben Stand und unverfälscht sind.

Über die vor rund zehn Jahren erfundene Bitcoin-Blockchain können lediglich Zahlungen abgewickelt werden. Ethereum dient dagegen als Software-Plattform, mit deren Hilfe auch sogenannte Smart Contracts programmiert werden können. Diese geben beispielsweise Zahlungen erst dann automatisch frei, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Auf Ethereum basieren die dazugehörige Cyber-Devise Ether sowie zahlreiche weitere Kryptowährungen.

China hat die Geldaufnahme mit Hilfe der Ausgabe virtueller Währungen, sogenannte Intital Coin Offerings, zwar verboten. Die Regierung in Peking betrachtet die Blockchain-Technologie jedoch als wichtiges Zukunftsfeld. Der World Intellectual Property Organization zufolge wurden in China 2017 mehr Blockchain-Patente angemeldet als irgendwo sonst auf der Welt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte