Chinesische Flugzeugleasing-Firmen planen Milliarden-Börsengänge

Das rasante Wachstum des Luftfahrt-Marktes in Asien beflügelt die Flugzeugleasing-Industrie. Zwei Branchengrößen aus China wollen Insiderinformationen zufolge ihr weiteres Wachstum mit milliardenschweren Börsengängen finanzieren. Dabei handelt es sich um die zur Bank of China gehörende Firma BOC Aviation und deren Rivalen CDB Leasing, eine Tochter der staatlich kontrollierten China Development Bank, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten.

Beide Unternehmen planen demnach ihre Börsendebüts fürs zweite Quartal. Die Erstnotierung (IPO) von BOC Aviation in Hongkong solle mit einem Emissionserlös von drei Milliarden Dollar die bislang größte einer Flugzeugleasing-Firma überhaupt werden. CDB Leasing peile ein Volumen von einer Milliarde Dollar an.

Die 50 größten Unternehmen der Branche kontrollieren mehr als 7800 Flugzeuge im Gesamtwert von fast 217 Milliarden Dollar. Unter den 15 führenden Firmen befinden sich mindestens fünf aus Asien, wie Untersuchungen des Branchendienstes Flightglobal ergaben. Darunter befindet sich demzufolge BOC Aviation, die Nummer zwei in Asien mit rund 250 Flugzeugen. Dominiert wird der Industriezweig von der General-Electric -Tochter Gecas sowie von AerCap mit Sitz in den Niederlanden.

Langfristig orientierte Investoren wie Versicherer und Pensionsfonds zeigen zunehmend Interesse an Flugzeugleasing-Aktien, denn diese gelten vielen als sichere Anlagen. Dazu trägt bei, dass die Maschinen international in US-Dollar bezahlt werden und sich relativ leicht mehrfach verleihen lassen. "Investoren sollten Fluggesellschaften meiden, Flugzeugleasing-Firmen jedoch zählen zu den besten Anlagen, die Investoren bekommen können, denn wir sehen hier Renditen von mindestens zwölf bis 13 Prozent im Jahr", sagte Analyst Shukor Yusof von der Beratungsfirma Endau Analytics aus Malaysia.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen