Chinesische Firma steigt bei US-Filmstudio Universal ein

Shanghai - Die chinesische Unterhaltungsfirma Perfect World Pictures wagt den Sprung nach Hollywood. In den nächsten fünf Jahren würden 250 Mio. Dollar (224 Mio. Euro) in das US-Filmstudio Universal Pictures investiert, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung von Perfect World Pictures im chinesischen Shenzhen. Gemeinsam würden die Firmen mindestens 50 Filme finanzieren und die Erlöse daraus teilen.

Universal steht hinter erfolgreichen Fortsetzungsfilmen wie "Jurassic Park" und "The Fast and the Furious". Perfect World ist in China vor allem für Fernsehproduktionen bekannt, hat aber auch schon einige beliebte Kinofilme auf den Markt gebracht.

Der Einstieg bei Universal sei ein Schritt hin zur breiteren Aufstellung des Unternehmens und zur weltweiten Expansion, erklärte Perfect World. Bei den Anlegern kam das Vorhaben gut an, die Aktie der Firma legte um 1,92 Prozent zu.

Zuletzt hatten bereits mehrere chinesische Firmen in die US-Unterhaltungsindustrie investiert. So unterzeichnete im Jänner die Wanda Group einen Kaufvertrag für die US-Filmproduktionsfirma Legendary Entertainment über 3,5 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr vereinbarten China Capital Media und Warner Bros. sowie Hunan TV und Lionsgate, bei Filmproduktionen zusammenzuarbeiten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro