Chinesische Behörden prüfen Siemens

Shanghai/München - Die chinesischen Behörden prüfen das Geschäftsmodell der Medizinsparte des deutschen Konzerns Siemens. Das Unternehmen bestätigte am Montagabend chinesische Medienberichte, wonach die Verwaltung für Industrie und Handel in Shanghai das "Marketing- und Geschäftsmodell" seiner Medizinsparte prüfe.

Siemens bestritt aber, dass es bei dem Vorgang um den Verdacht der Korruption oder der Bestechung gehe. Den Medienberichten zufolge laufen auch ähnliche Verfahren gegen die Medizinsparten von Philips und General Electrics.

Die Staatliche Verwaltung für Industrie und Handel erklärte am Montag ihrerseits, bei der Prüfung gehe es nicht um Korruption. Die chinesischen Behörden ermitteln immer wieder gegen ausländische Konzerne wegen Vorwürfen der Korruption, der Preisabsprachen oder der Verstöße gegen Sicherheitsnormen. Im vergangenen September befand ein Gericht den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) schuldig, Bestechungsgelder zur Förderung seiner Geschäfte in China eingesetzt zu haben, und verurteilte den Konzern zu einer hohen Strafzahlung.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018