Chinesische Behörden prüfen Siemens

Shanghai/München - Die chinesischen Behörden prüfen das Geschäftsmodell der Medizinsparte des deutschen Konzerns Siemens. Das Unternehmen bestätigte am Montagabend chinesische Medienberichte, wonach die Verwaltung für Industrie und Handel in Shanghai das "Marketing- und Geschäftsmodell" seiner Medizinsparte prüfe.

Siemens bestritt aber, dass es bei dem Vorgang um den Verdacht der Korruption oder der Bestechung gehe. Den Medienberichten zufolge laufen auch ähnliche Verfahren gegen die Medizinsparten von Philips und General Electrics.

Die Staatliche Verwaltung für Industrie und Handel erklärte am Montag ihrerseits, bei der Prüfung gehe es nicht um Korruption. Die chinesischen Behörden ermitteln immer wieder gegen ausländische Konzerne wegen Vorwürfen der Korruption, der Preisabsprachen oder der Verstöße gegen Sicherheitsnormen. Im vergangenen September befand ein Gericht den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) schuldig, Bestechungsgelder zur Förderung seiner Geschäfte in China eingesetzt zu haben, und verurteilte den Konzern zu einer hohen Strafzahlung.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte