Chinesische AgBank besorgt sich 12,8 Mrd. Euro frisches Kapital

Peking (APA/Reuters) - Die Agricultural Bank of China (AgBank) will mit einer milliardenschweren Aktienplatzierung ihre Kapitaldecke aufpolstern. Durch die bis zu 100 Mrd. Yuan (12,8 Mrd. Euro) schwere Kapitalerhöhung verbessere sich die Kernkapitalquote von 10,38 auf 11,23 Prozent, teilte die drittgrößte chinesische Bank am Montag mit.

2017 steigerte die AgBank den Nettogewinn um 4,9 Prozent auf umgerechnet 24,8 Mrd. Euro.

Chinesische Banken stehen unter Druck, sich von faulen Krediten zu trennen und ihre Rückstellungen dafür zu erhöhen. Das geht zu Lasten der Kapitaldecke. Bei der AgBank schrumpfte der Anteil fauler Kredite per Ende 2017 von 2,37 Prozent ein Jahr zuvor auf 1,81 Prozent.

Die neuen Aktien werden in einer Privatplatzierung bei Investoren untergebracht. Die staatliche Investmentgesellschaft Central Huijin und das chinesische Finanzministerium wollen den Angaben zufolge Papiere für jeweils rund 40 Mrd. Yuan abnehmen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los