Chinesen blasen Milliardenfusion in Baumaschinenbrache ab

Der chinesische Baumaschinenkonzern Zoomlion bläst nach dem Verkauf des deutschen Demag-Kerngeschäfts nach Finnland die milliardenschwere Übernahme eines US-Rivalen ab. Zoomlion ziehe das Gebot für den US-Kranhersteller Terex zurück, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Beide Firmen hätten sich nicht auf die Konditionen einigen können.

In den USA waren zuletzt Fragen zur Finanzlage chinesischer Kaufinteressenten aufgekommen.

Um Terex war ein Bieterwettstreit zwischen Zoomlion und dem finnischen Konzern Konecranes entbrannt. Eigentlich hatten sich Terex und Konecranes bereits auf eine Komplettübernahme geeinigt, als die Chinesen im Jänner mit einen Offert im Volumen von 3,4 Mrd. Dollar (3 Mrd. Euro) dazwischen preschten. Beide Konzerne wollten sich mit dem Zukauf in den USA gegen die Abkühlung der Bauwirtschaft in Europa und China wappnen.

Vor wenigen Wochen verkaufte dann Terex das deutsche Demag-Kerngeschäft mit Industriekränen und Hafenanlagen an die Finnen. Die Konecranes-Aktie legte nach der Absage aus China mehr als vier Prozent zu.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro