Chinesen an Drucker-Hersteller Lexmark interessiert

Hongkong/New York - Das chinesische Technologie-Unternehmen Apex ist Insidern zufolge im Gespräch zum Kauf des US-Druckerherstellers Lexmark. Es gebe aber noch Hürden zu überwinden, sagten mit dem Vorhaben vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters.

So wolle Lexmark, an der Börse mit 2 Mrd. Dollar (1,8 Mrd. Euro) bewertet, von Apex zunächst belastbare Zusicherungen, dass das Unternehmen die Übernahme finanziell auch tatsächlich stemmen könne. Apex arbeite dazu bereits mit einer US-Investmentbank und mehreren chinesischen Geldhäusern zusammen. Gleichwohl könne das Vorhaben noch scheitern.
Lexmark hatte sich schon einmal zum Verkauf gestellt, aber keine zufriedenstellenden Angebote erhalten. Auch eine separate Veräußerung der Sparten Hardware und Software kam nicht zustande. Wie andere Druckerhersteller leidet Lexmark darunter, dass sich Firmen aus Kostengründen mit Investitionen zurückhalten und Kunden immer mehr Aufgaben über Smartphones und Tablets abwickeln. So war der Umsatz 2015 um knapp fünf Prozent auf 3,6 Mrd. Dollar gesunken. Vor einigen Wochen hatte Lexmark daher angekündigt, rund 550 seiner 14.000 Stellen zu streichen.
Der Konzern wollte sich zu den aktuellen Informationen nicht äußern, Apex antwortete auf entsprechende Anfragen nicht.
Der größere US-Rivale Xerox mit 130.000 Mitarbeitern hatte im Jänner angesichts einer anhaltenden Schwäche seine Aufspaltung angekündigt, nachdem der Investor Carl Icahn dort eingestiegen war und strategische Veränderungen forderte. Bei Xerox war der Umsatz 2015 um knapp acht Prozent auf rund 18 Mrd. Dollar zurückgegangen.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite