Chinesen bauen Autobahnen in Serbien

Budapest/Belgrad (APA) - Serbische Regierungsvertreter haben heute, Montag, die China Communications Construction Company Ltd. (CCCC) mit dem Bau einer knapp 31 Kilometer langen Autobahnstrecke im Korridor 11 beauftragt. Bei der Autobahnstrecke zwischen Preljina und Pozega ( Westserbien) geht es um ein Bauvorhaben im Wert von 450 Mio. Euro, teilte das serbische Bauministerium mit.

Die chinesische Firma wurde mit den Projekt- und Bauarbeiten beauftragt. Ein Drittel der Autobahnstrecke sind Tunnels und Brücken, hieß es in Belgrader Medienberichten. Über die Finanzierungsweise wurden keine Details mitgeteilt.

Das Abkommen wurde am Rande des heutigen Wirtschaftsgipfels in Budapest unterzeichnet, an dem neben dem chinesischen Regierungschef Li Keqiang auch Ministerpräsidenten aus 16 Ländern Mittel-Osteuropas teilnehmen.

Laut früheren Medienberichten sind chinesische Firmen bereits am Bau von zwei Autobahnstrecken südlich von Belgrad in Richtung Montenegro sowie an der Modernisierung des Kohlekraftwerks Kostolac in Ostserbien beteiligt. Die Arbeiten werden mit chinesischen Bankkrediten finanziert.

Das erste chinesische Großprojekt in Serbien war eine Ende 2014 fertiggestellte Donau-Brücke in Belgrad mit einem Auftragswert von rund 210 Mio. Euro.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen