Chinesen bauen Autobahnen in Serbien

Budapest/Belgrad (APA) - Serbische Regierungsvertreter haben heute, Montag, die China Communications Construction Company Ltd. (CCCC) mit dem Bau einer knapp 31 Kilometer langen Autobahnstrecke im Korridor 11 beauftragt. Bei der Autobahnstrecke zwischen Preljina und Pozega ( Westserbien) geht es um ein Bauvorhaben im Wert von 450 Mio. Euro, teilte das serbische Bauministerium mit.

Die chinesische Firma wurde mit den Projekt- und Bauarbeiten beauftragt. Ein Drittel der Autobahnstrecke sind Tunnels und Brücken, hieß es in Belgrader Medienberichten. Über die Finanzierungsweise wurden keine Details mitgeteilt.

Das Abkommen wurde am Rande des heutigen Wirtschaftsgipfels in Budapest unterzeichnet, an dem neben dem chinesischen Regierungschef Li Keqiang auch Ministerpräsidenten aus 16 Ländern Mittel-Osteuropas teilnehmen.

Laut früheren Medienberichten sind chinesische Firmen bereits am Bau von zwei Autobahnstrecken südlich von Belgrad in Richtung Montenegro sowie an der Modernisierung des Kohlekraftwerks Kostolac in Ostserbien beteiligt. Die Arbeiten werden mit chinesischen Bankkrediten finanziert.

Das erste chinesische Großprojekt in Serbien war eine Ende 2014 fertiggestellte Donau-Brücke in Belgrad mit einem Auftragswert von rund 210 Mio. Euro.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne