Chinas Zentralbankchef warnt vor Deflationsgefahren

Die chinesische Regierung erwartet für dieses Jahr lediglich ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt auf rund sieben Prozent. Ein Warnsignal für den Zentralbankchef.

Peking. Chinas Notenbank warnt vor Deflationsgefahren. Nach den Worten von Zentralbankchef Zhou Xiaochuan ist Vorsicht geboten, um zu verhindern, dass es im Land zu einem konjunkturschädlichen Preisverfall auf breiter Front kommt. "Auch in China nimmt die Inflation ab", sagte er am Wochenende auf einer Konferenz in Boao auf der südchinesischen Insel Hainan.

Der Rückgang sei "etwas zu schnell", ergänzte Zhou. "Wir müssen wachsam sein, ob dies zu einer Art Deflation werden kann."


Die Zentralbank hat seit November in zwei Schritten die Zinsen gesenkt und weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Konjunktur beschlossen. Volkswirte gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten aggressive zusätzliche Schritte folgen werden, wenn die Preise weiter sinken und sich das Wirtschaftswachstum noch mehr verlangsamen sollte.


Die Regierung erwartet für dieses Jahr lediglich ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt auf rund sieben Prozent. 2014 waren es 7,4 Prozent. Das war die schwächste Rate seit 24 Jahren.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn