Chinas Zentralbankchef warnt vor Deflationsgefahren

Die chinesische Regierung erwartet für dieses Jahr lediglich ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt auf rund sieben Prozent. Ein Warnsignal für den Zentralbankchef.

Peking. Chinas Notenbank warnt vor Deflationsgefahren. Nach den Worten von Zentralbankchef Zhou Xiaochuan ist Vorsicht geboten, um zu verhindern, dass es im Land zu einem konjunkturschädlichen Preisverfall auf breiter Front kommt. "Auch in China nimmt die Inflation ab", sagte er am Wochenende auf einer Konferenz in Boao auf der südchinesischen Insel Hainan.

Der Rückgang sei "etwas zu schnell", ergänzte Zhou. "Wir müssen wachsam sein, ob dies zu einer Art Deflation werden kann."


Die Zentralbank hat seit November in zwei Schritten die Zinsen gesenkt und weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Konjunktur beschlossen. Volkswirte gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten aggressive zusätzliche Schritte folgen werden, wenn die Preise weiter sinken und sich das Wirtschaftswachstum noch mehr verlangsamen sollte.


Die Regierung erwartet für dieses Jahr lediglich ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt auf rund sieben Prozent. 2014 waren es 7,4 Prozent. Das war die schwächste Rate seit 24 Jahren.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

Newsticker

Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

Newsticker

Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

Newsticker

Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch