Chinas Zentralbank lässt Dollar verkaufen - Händler

Die chinesische Zentralbank hat Händlern zufolge in den Devisenmarkt eingegriffen. In ihrem Auftrag verkauften staatseigene Banken Dollar, sagten mehrere Devisenhändler am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei offenbar, den Kurs der Landeswährung Yuan bei 6,43 zum US-Dollar zu halten. Die Zentralbank wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern.

Sie hatte noch am Dienstag erklärt, dem Markt einen größeren Einfluss auf den Wechselkurs einzuräumen. Das Versprechen kam, nachdem die Zentralbank die Währung mit knapp zwei Prozent so kräftig abwertete wie noch nie. Am Mittwoch legte sie nach und schickte den Yuan erneut auf Talfahrt: Er fiel auf ein Vierjahrestief zum Dollar. Durch die Abwertung werden chinesische Waren auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger. Einige Experten befürchten einen Währungskrieg.

Der Yuan ist keine frei schwankende Währung wie etwa der Euro. Vielmehr ist er an den Kurs des Dollar gebunden: Die Zentralbank bestimmt arbeitstäglich einen Referenzkurs, um den der Yuan um maximal zwei Prozent schwanken darf.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein