Chinas Zentralbank lässt Dollar verkaufen - Händler

Die chinesische Zentralbank hat Händlern zufolge in den Devisenmarkt eingegriffen. In ihrem Auftrag verkauften staatseigene Banken Dollar, sagten mehrere Devisenhändler am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei offenbar, den Kurs der Landeswährung Yuan bei 6,43 zum US-Dollar zu halten. Die Zentralbank wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern.

Sie hatte noch am Dienstag erklärt, dem Markt einen größeren Einfluss auf den Wechselkurs einzuräumen. Das Versprechen kam, nachdem die Zentralbank die Währung mit knapp zwei Prozent so kräftig abwertete wie noch nie. Am Mittwoch legte sie nach und schickte den Yuan erneut auf Talfahrt: Er fiel auf ein Vierjahrestief zum Dollar. Durch die Abwertung werden chinesische Waren auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger. Einige Experten befürchten einen Währungskrieg.

Der Yuan ist keine frei schwankende Währung wie etwa der Euro. Vielmehr ist er an den Kurs des Dollar gebunden: Die Zentralbank bestimmt arbeitstäglich einen Referenzkurs, um den der Yuan um maximal zwei Prozent schwanken darf.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte