Chinas Wirtschaft entwickelt sich schlechter als erwartet

Peking - Chinas Wirtschaft hat sich seit Jahresanfang schlechter als erwartet entwickelt. Die Industrieproduktion der zweitgrößten Volkswirtschaft legte im Jänner und Februar nur um 6,8 Prozent im Vorjahresvergleich zu, nachdem sie im Dezember noch um 7,9 Prozent gewachsen war, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Es ist der langsamste Start ins Jahr seit Ausbruch der Finanzkrise 2008.

Die Einzelhandelsumsätze stiegen nur um 10,7 Prozent - nach 11,9 Prozent im Dezember. Auch die Anlageinvestitionen legten geringer als erwartet um 13,9 Prozent zu, während der Zuwachs 2015 noch bei 15,7 Prozent gelegen hatte. Wohnungsverkäufe gingen sogar um 16,7 Prozent zurück. Wegen des chinesischen Neujahrsfestes, das im Vorjahr auf Jänner und diesmal auf Februar gefallen war, legt das Statistikamt beide Monate zusammen, so dass Verzerrungen vermieden werden.

Die Zentralbank hatte schon Anfang des Monats zum zweiten Mal in drei Monaten die Zinsen gesenkt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Wegen des anhaltenden Abwärtsdrucks hat die Regierung auf der laufenden Tagung des Volkskongresses in Peking das Wachstumsziel für dieses Jahr auf "etwa sieben Prozent" heruntergeschraubt. Im Vorjahr waren es 7,4 Prozent - der niedrigste Stand seit 24 Jahren.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen