Chinas neuer Triebwerksgigant startet durch

Peking - China treibt die Aufholjagd in der Luftfahrtbranche voran. Der Staatskonzern Aviation Industry Corporation of China (Avic) schloss nach eigenen Angaben am Donnerstag die gut 18 Mrd. Euro schwere Fusion seiner drei Triebwerkssparten ab. Damit soll ein großer Hersteller entstehen, der es auf dem Weltmarkt mit Branchenführern wie dem US-Konzern Pratt and Whitney und Rolls-Royce aufnehmen kann.

China arbeitet bereits an einem neuen Passagierflugzeug, das mit den Mittelstreckenfliegern der Platzhirsche Airbus und Boeing konkurrieren soll. Die Fusion der Triebwerksbauer gehört aber auch zum Plan der Regierung, angesichts der Konjunkturabkühlung Überkapazitäten in der Industrie abzubauen und defizitäre Unternehmen zu schließen.

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