Chinas neuer Triebwerksgigant startet durch

Peking - China treibt die Aufholjagd in der Luftfahrtbranche voran. Der Staatskonzern Aviation Industry Corporation of China (Avic) schloss nach eigenen Angaben am Donnerstag die gut 18 Mrd. Euro schwere Fusion seiner drei Triebwerkssparten ab. Damit soll ein großer Hersteller entstehen, der es auf dem Weltmarkt mit Branchenführern wie dem US-Konzern Pratt and Whitney und Rolls-Royce aufnehmen kann.

China arbeitet bereits an einem neuen Passagierflugzeug, das mit den Mittelstreckenfliegern der Platzhirsche Airbus und Boeing konkurrieren soll. Die Fusion der Triebwerksbauer gehört aber auch zum Plan der Regierung, angesichts der Konjunkturabkühlung Überkapazitäten in der Industrie abzubauen und defizitäre Unternehmen zu schließen.

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Wirtschaft

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der in der Koalition umstrittenen Frage technischer Diesel-Nachrüstungen eine Entscheidung bis Ende September angekündigt. "Wir müssen gucken, wie wir unter der Maßgabe der Verhältnismäßigkeit, der Notwendigkeit, möglichst Fahrverbote zu vermeiden, eine vernünftige Lösung finden Ende September", sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin.
 

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Merkel: Bis Ende September Entscheidung zu Diesel-Umrüstungen

Brüssel (APA) - Auch der deutsche Staatsminister Michael Roth hält ein No-Deal-Szenario beim Brexit für möglich. "Wir können derzeit nichts ausschließen", betonte er vor dem Brexit-Rat am Freitag in Brüssel. Der Brexit zeige "auf dramatische Weise, dass der Austritt aus der EU kein einziges Problem" löse. Immerhin liege nun ein Vorschlag Londons vor, "auf den wir sehr lange gewartet haben", so Roth.
 

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Brexit - Deutscher Staatsminister Roth: Auch No-Deal-Szenario möglich