Chinas Stahlproduzenten häufen Milliarden-Verluste an

Shanghai - Die großen chinesischen Stahlkonzerne haben Verbandsangaben zufolge in diesem Jahr bislang umgerechnet rund vier Milliarden Euro Verlust eingefahren. Angesichts schwächerer Nachfrage und gesunkener Preise rechnen Experten nun mit der Schließung von Produktionsstätten.

Weil eine Erholung angesichts der Konjunkturabkühlung nicht in Sicht sei, bleibe nur eine Reduzierung des Angebots, sagte der stellvertretende Vorsitzende des chinesischen Eisen- und Stahlverbands, Zhu Jimin, am Mittwoch. In den ersten neun Monaten sei die Stahlproduktion in der Volksrepublik um 2,1 Prozent auf 609 Millionen Tonnen gesunken. Die Nachfrage ging um 5,8 Prozent zurück.


China ist der weltweit größte Stahlproduzent. Experten zufolge belaufen sich die Überkapazitäten mittlerweile auf 300 Millionen Tonnen. Die Regierung in Peking hat bereits angekündigt, dass die Kapazitäten in den kommenden drei Jahren um 80 Millionen Tonnen zurückgefahren werden sollen. Privaten Stahlfirmen droht angesichts der Verluste die Pleite, falls Banken Kredite nicht mehr verlängern.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte