Chinas Stahlproduzenten häufen Milliarden-Verluste an

Shanghai - Die großen chinesischen Stahlkonzerne haben Verbandsangaben zufolge in diesem Jahr bislang umgerechnet rund vier Milliarden Euro Verlust eingefahren. Angesichts schwächerer Nachfrage und gesunkener Preise rechnen Experten nun mit der Schließung von Produktionsstätten.

Weil eine Erholung angesichts der Konjunkturabkühlung nicht in Sicht sei, bleibe nur eine Reduzierung des Angebots, sagte der stellvertretende Vorsitzende des chinesischen Eisen- und Stahlverbands, Zhu Jimin, am Mittwoch. In den ersten neun Monaten sei die Stahlproduktion in der Volksrepublik um 2,1 Prozent auf 609 Millionen Tonnen gesunken. Die Nachfrage ging um 5,8 Prozent zurück.


China ist der weltweit größte Stahlproduzent. Experten zufolge belaufen sich die Überkapazitäten mittlerweile auf 300 Millionen Tonnen. Die Regierung in Peking hat bereits angekündigt, dass die Kapazitäten in den kommenden drei Jahren um 80 Millionen Tonnen zurückgefahren werden sollen. Privaten Stahlfirmen droht angesichts der Verluste die Pleite, falls Banken Kredite nicht mehr verlängern.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur