Chinas Stahlproduzenten häufen Milliarden-Verluste an

Shanghai - Die großen chinesischen Stahlkonzerne haben Verbandsangaben zufolge in diesem Jahr bislang umgerechnet rund vier Milliarden Euro Verlust eingefahren. Angesichts schwächerer Nachfrage und gesunkener Preise rechnen Experten nun mit der Schließung von Produktionsstätten.

Weil eine Erholung angesichts der Konjunkturabkühlung nicht in Sicht sei, bleibe nur eine Reduzierung des Angebots, sagte der stellvertretende Vorsitzende des chinesischen Eisen- und Stahlverbands, Zhu Jimin, am Mittwoch. In den ersten neun Monaten sei die Stahlproduktion in der Volksrepublik um 2,1 Prozent auf 609 Millionen Tonnen gesunken. Die Nachfrage ging um 5,8 Prozent zurück.


China ist der weltweit größte Stahlproduzent. Experten zufolge belaufen sich die Überkapazitäten mittlerweile auf 300 Millionen Tonnen. Die Regierung in Peking hat bereits angekündigt, dass die Kapazitäten in den kommenden drei Jahren um 80 Millionen Tonnen zurückgefahren werden sollen. Privaten Stahlfirmen droht angesichts der Verluste die Pleite, falls Banken Kredite nicht mehr verlängern.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen