Chinas Reisebüros dürfen keine Touren in den Vatikan mehr anbieten

Peking/Vatikanstadt (APA/dpa) - Chinesische Reisebüros dürfen keine Touristentouren mehr in den Vatikan anbieten. Organisierte Reisen in den Vatikan wie auch auf die pazifische Inselrepublik Palau seien nicht erlaubt, bestätigten mehrere Veranstalter am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Mit beiden Ländern unterhält China keine diplomatischen Beziehungen.

So stehen sie auch nicht auf der Liste der offiziell genehmigten Reiseziele. Reisende könnten sich wohl ein Flugticket dorthin kaufen, aber keine Tour buchen, hieß es.

Mindestens zwei Reisebüros haben nach Angaben der Zeitung "Global Times" sogar Strafen in Höhe von mehr als 300.000 Yuan (38.000 Euro) bezahlen müssen, weil sie solche organisierten Reisen angeboten hatten. "Wenn sie selbst reisen, ist es egal", sagte der Manager eines Reisebüros auf Anfrage. "Aber wer mit einem Paket reisen will, kann nur unter zwei Bedingungen buchen: Erstens, das Land muss sicher sein. Zweitens, es muss auf der Liste der Reiseziele stehen."

Nur bei Ländern, mit denen China diplomatische Beziehungen unterhalte, könne das Reisebüro garantieren, dass es im Notfall auch Unterstützung durch die chinesische Botschaft oder Konsulate gebe, sagte der Manager. Eine Mitarbeiterin des großen chinesischen Reiseveranstalters Ctrip bestätigte aber, dass die Reisen in den Vatikan erst in den vergangenen zwei Monaten gestrichen worden seien. "Sie verkauften sich schlecht, und es gibt politische Gründe."

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne