Chinas Reisebüros dürfen keine Touren in den Vatikan mehr anbieten

Peking/Vatikanstadt (APA/dpa) - Chinesische Reisebüros dürfen keine Touristentouren mehr in den Vatikan anbieten. Organisierte Reisen in den Vatikan wie auch auf die pazifische Inselrepublik Palau seien nicht erlaubt, bestätigten mehrere Veranstalter am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Mit beiden Ländern unterhält China keine diplomatischen Beziehungen.

So stehen sie auch nicht auf der Liste der offiziell genehmigten Reiseziele. Reisende könnten sich wohl ein Flugticket dorthin kaufen, aber keine Tour buchen, hieß es.

Mindestens zwei Reisebüros haben nach Angaben der Zeitung "Global Times" sogar Strafen in Höhe von mehr als 300.000 Yuan (38.000 Euro) bezahlen müssen, weil sie solche organisierten Reisen angeboten hatten. "Wenn sie selbst reisen, ist es egal", sagte der Manager eines Reisebüros auf Anfrage. "Aber wer mit einem Paket reisen will, kann nur unter zwei Bedingungen buchen: Erstens, das Land muss sicher sein. Zweitens, es muss auf der Liste der Reiseziele stehen."

Nur bei Ländern, mit denen China diplomatische Beziehungen unterhalte, könne das Reisebüro garantieren, dass es im Notfall auch Unterstützung durch die chinesische Botschaft oder Konsulate gebe, sagte der Manager. Eine Mitarbeiterin des großen chinesischen Reiseveranstalters Ctrip bestätigte aber, dass die Reisen in den Vatikan erst in den vergangenen zwei Monaten gestrichen worden seien. "Sie verkauften sich schlecht, und es gibt politische Gründe."

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen