Chinas Regierung genehmigte drei weitere Freihandelszonen

Shanghai - China soll drei weitere Freihandelszonen bekommen. Dies habe das Politbüro der Kommunistischen Partei am Dienstag in Anwesenheit von Präsident Xi Jinping beschlossen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Demnach sollen die Freihandelszonen in der südlichen Provinz Guangdong, in der östlichen Provinz Fujian und bei der nordchinesischen Stadt Tianjin errichtet werden.

Staatlichen Medien zufolge soll die Freihandelszone Guangdong die wirtschaftliche Integration der benachbarten Sonderverwaltungszone Hongkong vorantreiben. Die Freihandelszone Fujian ist demnach auf Taiwan fokussiert, das de facto seit 1949 unabhängig von der Volksrepublik China ist, von Peking aber als Teil seines Territoriums betrachtet wird. Mit der dritten Freihandelszone soll die Stadt Tianjin besser an die nahegelegene Hauptstadt Peking und die Provinz Hebei angeschlossen werden.

In einer Erklärung des Politbüros hieß es, mit den Zonen sollten "Reformen vertieft" und mit der "weiteren Öffnung neue Annäherungen getestet" werden. Das chinesische Handelsministerium hatte entsprechende Pläne bereits im Dezember angekündigt. Der in Medienberichten genannte Starttermin 1. März für alle drei Zonen verstrich jedoch.

Die erste Freihandelszone in der ostchinesischen Industriemetropole Shanghai war im September 2013 eröffnet worden. Die versprochenen finanziellen Reformen wie die volle Freigabe des Yuan-Wechselkurses und Zinsfreiheit blieben jedoch bisher unerfüllt. Die Amerikanische Handelskammer in Shanghai hatte diesen Monat mitgeteilt, dass 73 Prozent von 377 befragten Unternehmen erklärt hätten, dass die Freihandelszone ihnen "keinen spürbaren Nutzen" bringe.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

Newsticker

Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

Newsticker

Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

Newsticker

Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an