Chinas Notenbank kritisiert Pläne für schärfere EU-Bankenregulierung

Peking (APA/Reuters) - Chinas Zentralbank fordert die Europäische Union auf, Pläne für eine schärfere Regulierung ausländischer Großbanken zu überdenken. Die geplanten neuen Regeln würden die Kreditvergabe chinesischer Institute beeinträchtigen und ihre Fähigkeit schmälern, Finanzmittel aufzunehmen, teilte die People's Bank of China am Dienstag auf ihrer Internetseite mit.

Den Plänen zufolge sollen ausländische Geldhäuser, die in Europa eine Bilanzsumme von mehr als 30 Milliarden Euro haben, künftig eine neue Zwischenholding zwischen den Mutterkonzern und seine EU-Ableger schalten. Die Institute sollen auf diese Weise strenger kontrolliert und die Branche so insgesamt krisenfester werden.

Aus Sicht der chinesische Notenbank ist jedoch die Schwelle von 30 Milliarden Euro zu niedrig angesetzt. Die in der EU tätigen Institute aus dem Reich der Mitte seien vergleichsweise klein, erklärte sie. Die EU-Kommission hatte ihre Pläne erstmals im November 2016 vorgestellt. Durch die neue Zwischenholding sollen EU-Bankenaufseher künftig unter anderem einen besseren Zugang zu den Unternehmensdaten der ausländischen Geldhäuser erhalten. In den USA gibt es für große europäische Banken bereits ähnliche Anforderungen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte