Chinas Mitfahrdienst Didi will nach Mord in Service investieren

Shanghai (APA/Reuters) - Der chinesische Mitfahrdienst Didi will nach dem jüngsten Mord an einer Passagierin rund 20 Millionen Dollar (17 Mio. Euro) in die Verbesserung seines Kundenservice investieren. Dies kündigte Firmengründer Cheng Wei beim Besuch von Aufsichtsbehörden an, die dem Unternehmen am Mittwoch anlässlich des Starts der landesweiten Überprüfung von Mitfahrdiensten einen Besuch abstatteten.

Bis zum Jahresende will das Unternehmen 8.000 Kundenberater zählen, Sicherheitsangebote über seine Plattform ausbauen und vorübergehend einige Nachtfahrmöglichkeiten aus dem Programm nehmen.

Im August hatte ein Didi-Fahrer eine 20-jährige Passagierin vergewaltigt und getötet. Der bereits zweite solche Fall seit Mai führte zu einem medialen Aufschrei in China. Inzwischen ist eine Überprüfung der gesamten Branche in Gange. Zu den Investoren des Marktführers - gemessen an der Zahl der täglich rund 30 Millionen Fahrten - gehören der japanische Technologiekonzern Softbank, Apple sowie der US-Rivale Uber, dessen China-Geschäft Didi vor zwei Jahren übernommen hatte. Im vergangenen Jahr ist das Unternehmen mit 56 Milliarden Dollar bewertet worden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro